Am 6. und am 7. März fand die Bildungsfahrt nach Bonn statt. Hier ein kleiner Einblick:

Unterwegs auf Adenauers Spuren

Zwischen Verteidigungsministerium und Adenauers Rosengarten: Die JU-Kreisverbände Minden-Lübbecke und Lippe haben sich gemeinsam zu einer sicherheitspolitischen Bildungsfahrt in die ehemalige Hauptstadt Bonn begeben.
Die zweitägige Reise erfolgte in Kooperation mit der Bundeswehr über den heimischen Jugendoffizier. Erster Standort war deshalb auch das Verteidigungsministerium auf der Hardthöhe. Eines der dort diskutierten Themen war die Frage nach einer europäischen Verteidigungspolitik. "Viele nachvollziehbare Argumente sprechen für die Idee", fasst der Minden-Lübbecker JU-Kreisvorsitzende Jonas Horstmann die Diskussion zusammen. So könnten sich einzelne Länder auf bestimmte Bereiche wie Marine oder Luftwaffe konzentrieren und spezialisieren. "Aber die konkrete Umsetzung erscheint doch sehr schwierig, weshalb die Idee zum aktuellen Zeitpunkt sehr unwahrscheinlich ist", sagt er mit Blick auf die Aussagen der Bundeswehrsoldaten.
Sicherheit war das bestimmende Thema der Bildungsfahrt und tauchte auch bei den anderen Programmpunkten wie dem Besuch des ehemaligen Regierungsbunkers, des Hauses der Geschichte und auch des ehemaligen Wohnhauses von Konrad Adenauer auf.
Nicht unerwähnt lassen möchte Julian Dukart, Kreisgeschäftsführer der JU Lippe, die gute Zusammenarbeit mit der Bundeswehr: "Die Jugendoffiziere leisten sowohl vor Ort in Schulen aber auch auf solchen Fahrten sehr gute Arbeit in der sicherheitspolitischen Bildung. Leider mussten wir jedoch hören, dass der Posten innerhalb der Wehr nicht die Stellung inne hat, die er eigentlich verdient. Und auch nicht jede Schule weiß von den Möglichkeiten, dass sie Jugendoffiziere für Seminare einladen können."

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