JU Zwickau diskutiert über Gleichberechtigung

Anlässlich 100 Jahre Frauenwahlrecht lud die Junge Union Zwickau im Rahmen
der Zwickauer Demokratietage am 3. Mai 2019 zur Diskussionsveranstaltung
„Zwischen Gleichberechtigung und Genderwahn - Befinden wir uns noch auf dem
richtigen Weg?“ nach Glauchau ein. Die Themen waren unter anderem Frauen in
Führungspositionen, die Frauenquote, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die
„geschlechtergerechte Sprache“ sowie ein möglicher zusätzlicher Frauenfeiertag.
Die Diskutanten, darunter die stellvertretende Vorsitzende der CDU-
Landtagsfraktion Ines Springer, die Projektmanagerin Antje Mory und der Pfarrer
Holger Bartsch waren sich einig, dass die Stärkung von Frauen in
Führungspositionen vor allem durch die Schaffung besserer Rahmenbedingungen,
wie betriebliche Kitas oder der Flexibilisierung von Arbeitszeiten, erreicht werden
könne. Frauen haben nach den Erfahrungen der Diskutanten alle Möglichkeiten
mit der entsprechenden Leistung die gleichen Positionen zu besetzen wie
Männer, weshalb eine Frauenquote Ablehnung fand.
Einigkeit herrschte auch darüber, dass „geschlechtergerechte Sprache“ kein
geeignetes Mittel zur Förderung von Gleichberechtigung sei, sondern lediglich zu
einer Verkomplizierung der Sprache führt. Sie stellt den Versuch dar, eine
bestimmte Ideologie in der Gesellschaft zu etablieren.

« Skatabend in Lichtenstein Junge Union Zwickau mit eigenständigem Wahlkampf zu Kommunalwahlen »