Junge Union und CDU im Gespräch mit Ministerin Ina Scharrenbach

Vor einiger Zeit führte das Land NRW das Förderprogramm „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen.“ ein und ermöglichte damit die Förderung von ehrenamtlichen Projekten. Diese Vielfältige Förderung und die damit verbundene aktive Heimatpolitik seit vier Jahren machten die Junge Union Nördliches Siegerland und die CDU Kreuztal zum Hauptthema ihres „DigitalMeetings“.

Als Gastsprecherin war Heimatministerin Ina Scharrenbach dabei, um mit den Teilnehmern über die Heimatpolitik seit 2017 zu sprechen. Ministerin Scharrenbach resümierte dabei, dass die wirkliche Gestaltung von Heimat erst seit vier Jahren einen wirklichen Schwerpunkt der Landespolitik darstelle. „Wir wussten sofort, dass es hier viel zu tun gibt. Für jeden bedeutet Heimat etwas und viele Menschen sind ehrenamtlich tätig in Nordrhein-Westfalen. Daher haben wir uns bewusst entschieden, eine aktive Heimatpolitik zu betreiben“, so Ministerin Scharrennbach.

Die Fördermöglichkeiten seien vielfältig und reichen vom Heimatscheck, mit dem kleinere Projekte schnell und unbürokratisch mit 2.000 € unterstützt werden, bis hin zum Heimat-Fonds, mit dem auch größere Projekte realisiert werden können. Die Zielsetzung: Die ehrenamtlich tätigen Menschen benötigen einen sicheren finanziellen Rahmen, um Projekte umsetzen zu können. Schließlich seien diese Menschen besser in der Lage einzuschätzen, was die eigene Heimat voranbringe, so Scharrenbach. „Damit haben wir die Werkzeuge geschaffen, um sich vor Ort noch besser engagieren zu können.“

JU-Vorsitzender Julian Siebel lenkte das Gespräch dann Richtung Heimatpreis, einer weiteren Fördermöglichkeit. Dabei stellt das Land auf Basis eines Ratsbeschlusses 5.000 € zur Verfügung, die dann anschließend an ehrenamtliche Projekte oder Initiativen vergeben werden könnten. Die Gäste aus Hilchenbach berichteten ebenfalls von den positiven Impulsen durch den Heimatpreis. „Das ist eine tolle Erfolgsgeschichte, die wir in Hilchenbach gerne weiterführen“, so Olaf Kemper. Julian Siebel gab daher die Zielrichtung für die Junge Union und die CDU aus. „Wir wollen den Heimatpreis auch in Kreuztal. 5.000 € die in unser Ehrenamt fließen können, nicht nutzbar zu machen – das möchten wir ändern!“ Ministerin Scharrenbach beleuchtete nochmal die Vielfalt an Möglichkeiten, die bei der Auslobung des Heimatpreises gegeben seien. „Manche lassen die Gewinner online abstimmen In anderen Kommunen sucht der Rat oder eine Jury die Gewinner aus. Die 5.000 € können ebenfalls frei verteilt werden. Manche Gemeinden loben damit u.a. einen Jugendpreise aus.“

Einigkeit bestand zum Schluss darin, dass die Heimatpolitik auch künftig vor allem an den Bedürfnissen der ehrenamtlichen Menschen orientiert sein müsse. „Das wollen und werden wir weiterführen und auch weiterentwickeln“, so Ina Scharrenbach.

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