Pleiten, Pech und Pannen haben in Mainz System

„Pleiten, Pech und Pannen haben in Mainz System“, so Torsten Rohe, Kreisvorsitzender der JU Mainz, in einer ersten Reaktion auf die Pressekonferenz der Stadt Mainz zu den massiv gestiegenen Kosten beim Rathaus.
„Die Mehrkosten beim Prestigeprojekt der SPD Mainz und OB Ebling waren von Anfang an klar. Leider wurden die Bürgerinnen und Bürger viele Jahre erfolgreich getäuscht und belogen, bevor sie nun wieder die Mehrkosten als normalen Vorgang präsentiert bekommen“, so Rohe.

Die JU Mainz hatte in den vergangenen Jahren regelmäßig Kritik an der Stadtführung geübt und fühlt sich in ihrer Kritik nun bestätigt.
„2015 haben wir bereits die Kosten von 50 Millionen Euro bezweifelt und auf unterschiedliche Gutachten hingewiesen, die Mehrkosten von 20-30 Millionen bescheinigten. Damals hat das noch der OB vehement bestritten, der heute die Kosten nonchalant versucht wegzulächeln“, so Marc Philipp Janson, stellvertretender Vorsitzender der JU Mainz.

Die CDU-Nachwuchsorganisation bekräftigt ihre Forderung nach der Suche einer möglichen Alternative und bringt auch die Möglichkeit einer Bürgerbeteiligung ins Spiel.
Zudem beklagen die jungen Christdemokraten den Wegfall des Bürgerforums. „Die für mehr Bürgerfreundlichkeit geplanten Ideen werden mit Verweis auf die Kostenexplosion gestrichen. Es wird ganz klar, dass die Mainzerinnen und Mainzer nun weniger bekommen als ihnen versprochen wurde, aber dafür deutlich mehr ihrer Steuergelder verpulvert werden“, so Rohe und Janson.

Abschließend fordert die JU Mainz: „Wir hoffen, dass alle verantwortlich handelnden Stadträte nun die Reißleine ziehen und dieses Projekt in der ausgeuferten Form nicht mittragen. Mainz hat mehr verdient!“

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