Unser stellvertretende Vorsitzende der JU Mainz, Marc Philipp Janson, wurde am vergangenen Sonntag in den JU-Bundesvorstand gewählt.

Der stellvertretende Vorsitzender der Jungen Union Mainz wurde am vergangenen Wochenende auf dem Deutschlandtag, der Bundesversammlung der Jungen Union Deutschlands, in den Bundesvorstand der Nachwuchsorganisation der CDU gewählt. Die Versammlung fand am Sonntag komplett digital statt. Der Kreisvorsitzende der Mainzer JU und Delegierte, Torsten Rohe, dazu: „Wir freuen uns, dass wir mit Marc Philipp Janson im Bundesvorstand der JU vertreten sind. Dort wird er Mainzer und Rheinland-Pfälzer Interessen einbringen.“

Als erste politische Organisation hatte die JU eine komplett digitale Wahl durchgeführt. Sowohl Antragsberatung als auch Wahlen wurden von den Delegierten digital durchgeführt und konnten von Mitgliedern und Interessierten live über die sozialen Medien verfolgt werden. Rohe und Janson dazu: „Die Junge Union hat gezeigt, wie Parteiarbeit im Pandemiebetrieb geht. Wir erwarten jetzt auch von der CDU, dass sie zeitnah die offene Führungsfrage digital klärt – das sind wir den Menschen in diesem Land schuldig. Als Rheinland-Pfälzer wünschen wir uns darüber hinaus sehr, dass endlich Ruhe in dieser Frage einkehrt!“

Ein entsprechender Initiativantrag wurde auch auf dem Deutschlandtag beschlossen. Darüber hinaus befassten sich die jungen Christdemokraten mit der Bildungs- und Arbeitswelt der Zukunft und den Lehren aus Homeoffice und Homeschooling der letzten Monate.

Marc Philipp Janson (27), Psychologe und Gründer einer digitalen Lernplattform, will sich auf Bundesebene in den Bereichen Bildung und Digitalisierung einbringen. Außerdem hat er bereits in der Vergangenheit als Leiter der Perspektivwerkstatt der Jungen Union Deutschlands Konzepte zur engeren Mitgliederbeteiligung entwickelt und durchgeführt, um dem allgemeinen Trend des Mitgliederschwunds bei Parteien entgegen zu wirken.

Der 22-köpfige Bundesvorstand wird alle zwei Jahre gewählt. Marc Philipp Janson ist einziger Vertreter aus Rheinland-Pfalz und folgt als Beisitzer auf Marian Bracht aus dem Hunsrück, der nicht wieder angetreten war. Der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Tilman Kuban, wurde ebenfalls im Amt bestätigt. Die Junge Union hat bundesweit rund 100.000 Mitglieder und ist somit die größte Jugendorganisation Deutschlands und hat mehr Mitglieder als die Parteien Bündnis 90/Die Grünen und die FDP.

« Digitaler Talk mit der jungen Gruppe der Gewerkschaft der Polizei Pressemitteilung der JU Mainz: Pflegekräfte stärken - Vereinsamung verhindern »