Wir begrüßen den CDU-Vorstoß, der die Situation in den Pflege- und Seniorenheimen kurz vor Weihnachten in den Fokus rückt.

Die Junge Union in Mainz begrüßt die angestoßene Diskussion um die Situation in Senioren- und Pflegeeinrichtungen.

Anna Lehné, JU-Vorstandsmitglied, gelernte Gesundheits- und Krankenpflegerin und bis vor kurzem stellvertretende Pflegedienstleitung einer Pflegeeinrichtung, dazu: „In den Einrichtungen fehlen vor allem Fachkräfte. Zur Zeit entstehen zusätzliche Engpässe durch Krankheit oder Quarantäne in der Pflege, dort ist der Einsatz von ungelerntem und nicht eingearbeitetem Personal sehr schwierig. Außerdem ist jede zusätzliche Person in anderen Bereichen, die die Pflege kaum entlasten, momentan ein Risiko für einen Corona-Ausbruch. Es ist eine Abwägungsentscheidung, aber in nicht-pflegerischen Tätigkeiten, wie beim Empfang, durchaus vorstellbar.“

Die jungen Christdemokraten freuen sich aber über den CDU-Vorstoß, der die Situation in den Pflege- und Seniorenheimen kurz vor Weihnachten in den Fokus rückt.
Torsten Rohe, Kreisvorsitzender der JU Mainz, stellt nochmal heraus:
„Es darf keine Denkverbote geben. Wir halten ein solidarisches Miteinander für denkbar, wo es einen Mehrwert liefert. Zudem kann ein „Springersystem“ mit ehemaligen Pflegefachkräften ein probates Mittel sein.
Wenn Fachkräfte freiwillig und flexibel in den Pflegeberuf zurückkehren, um die Pandemie in den Griff zu bekommen und gleichzeitig den Bewohnern ein möglichst schönes Weihnachten zu beschweren, verdient das unser aller Respekt und unsere Unterstützung.“

Sonja Brühl, Vorstandsmitglied der JU Mainz und Medizin-Studentin, dazu:
"Die Vereinsamung und Isolierung unserer älteren Mitbürger in den Pflegeeinrichtungen während der Pandemie ist ein ernstzunehmendes Problem, das sich stark auf die psychische und physische Gesundheit auswirkt. Gerade in der Weihnachtszeit sollten deshalb verstärkt Maßnahmen ergriffen werden, um einen möglichst risikofreien Besuch der Verwandtschaft zu ermöglichen. Dazu zählen zum Beispiel die Verfügbarkeit von Corona-Schnelltests und die Einrichtung von separaten Besuchszimmern."

Rohe weißt nochmal auf die Hilfen der JU vor Ort hin: „Der Einkaufsdienst der JU Mainz, bundesweit bekannt unter #einkaufshelden, steht auch weiterhin zur Verfügung und kann auch über Weihnachten in Anspruch genommen werden.“

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