Da sich das Ende des Aprils nähert, wird verständlicherweise auch wieder das Fest beworben. An verschiedenen Punkten im Stadtgebiet, wie einem türkischen Supermarkt oder einer Tankstelle an der Horster Str., hängt das Plakat öffentlichkeitswirksam aus.

Völlig losgelöst von jeglicher Einsicht seitens der Verantwortlichen, ist dieses Plakat erneut überwiegend auf Türkisch formuliert.

Im letzten Jahr erklärte die damalige zweite Vorsitzende Figen Güdül-Turpcuin der WAZ vom 05.05.17, es habe sich um ein Versehen gehandelt. Man habe bei der Druckfreigabe übersehen, dass lediglich die türkische Sprache verwandt worden sei.

Leider scheint sich innerhalb der DITIB-Gemeinde niemand der Verantwortung und der Symbolwirkung bewusst zu sein. Die CDU hat im letzten Jahr Kritik geäußert und gehofft, dass diese auf fruchtbaren Boden fällt.

Die Hoffnung hat sich leider nicht erfüllt. Die Moscheegemeinde hätte ein Zeichen setzen können und hat dies nicht getan. Eventuell sollte die DITIB Gemeinde in Gladbeck darüber nachdenken, ob sie nicht ihren Druckpartner wechselt. Die alljährlichen Missgeschicke, wo versehentlich die türkische Sprache verwendet wird, ließen sich so mit Sicherheit zukünftig vermeiden.

Andernfalls besteht tatsächlich die Gefahr, dass sich der Eindruck verhärtet, die DITIB Gemeinde arbeite an einer Parallelgesellschaft.

Mit der Bitte um Veröffentlichung verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen
gez. Robert Ernst
Vorsitzender Junge Union
Vorstandsmitglied Ortsverband Süd

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