Vor wenigen Wochen hat die Stadt Gladbeck erst den Klimanotstand ausgerufen. „Umso wichtiger erscheint es uns, in Zeiten von Fridays for Future und einem gestiegenen Umweltbewusstsein, als Stadtgesellschaft neue Wege zu gehen“, so Maximilian Krügerke, Pressesprecher der JU Gladbeck.

Ein Beispiel für Wege in eine grüne und gesunde Zukunft unserer Stadt könnte das Begrünen von Haltestellen- und allen städtischen Flachdächern sein. Erst kürzlich wurde überregional und regional über die Stadt Utrecht berichtet. Utrecht hat weit mehr als 300 Haltestellendächer mit Sedum, auch bekannt als Mauerpfeffer, begrünt. Die Pflanzen eignen sich ideal zur Dachbepflanzung, da sie robust, winterhart und resistent sind. Außerdem filtern sie Feinstaub aus der Luft, sind ein guter Regenwasserspeicher und spenden an heißen Tagen etwas Abkühlung. Zudem bieten diese Haltestellen auch Insekten, speziell heimischen Bienen und Hummeln, und folglich auch heimischen Vögeln ein reichhaltiges Nahrungsangebot. „Dies stellt einen Weg dar, das Bienensterben zu verhindern“, so der JU Vorsitzenden Robert Ernst. „Begrünte Dächer stellen eine gute Ergänzung zu den vorhandenen Wildblumenwiesen dar“, ergänzt Maximilian Krügerke.


Diese Idee der grünen Dächer eignet sich aus Sicht der Jungen Union für ein Vorzeigeprojekt in unserer Region. „Nach dem Ausrufen des Klimanotstandes“, fügt Robert Ernst abschließend hinzu, „sollten nun Taten folgen“. Daher haben wir folgende Fragen an die Verwaltung gerichtet:

  1. Ist eine Begrünung der Gladbecker Haltestellen möglich und wie hoch wären die Kosten für diese Maßnahme?

  2. Wie viel städtische Gebäude verfügen über ein Flachdach und wären statisch in der Lage eine Dachbepflanzung auszuhalten. Wie hoch wäre die Kosten einer solchen Bepflanzung?

  3. Wie hoch wären die Kosten für die jährliche Instandhaltung der bepflanzten Dächer.

  4. Wie schnell könnte die Bepflanzung der städtischen Dächer und Haltestellen auf Gladbecker Stadtgebiet erfolgen?

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