Junge Union Bremen bemängelt den aktuellen Zustand der NordWestBahn und fordert unverzüglich Verbesserungen

Die Junge Union Bremen kritisiert die sehr hohen, durch die NordWestBahn (NWB) zu verantwortenden Zugausfälle in den vergangenen Tagen. „Die NWB ist für ihre miserable Pünktlichkeit und Unzuverlässigkeit bekannt, weshalb in unseren Augen auch die kürzliche Vertragsverlängerung für das Regio-S-Bahn Netz Bremen/Niedersachsen über 2022 hinaus ein Fehler war“, so Kjell Menke, Landesvorstandsmitglied der Jungen Union Bremen. „Doch den zurzeit vorherrschenden Zustand haben wir so auch noch nicht erlebt. Dass sogar im Radio gemeldet wird, dass keine Züge mehr fahren, zeigt, wie dramatisch die aktuelle Situation ist“, führt er fort.

„In Kombination mit der maroden Lesumbrücke ist dies der infrastrukturelle Super-GAU für Bremen-Nord. Dabei wäre es doch genau jetzt, wo sich der Verkehr auf der A27 permanent staut, angebracht, eine hohe Kundenzufriedenheit zu erzeugen und so die Menschen dazu zu bewegen, das Auto gegen eine Monatskarte einzutauschen“, ergänzt der Wirtschaftsingenieur. „Wir verstehen nicht, wie eine so dermaßen desaströse Personalplanung überhaupt möglich ist. Problematisch ist, dass in den nächsten Monaten kaum mit einer Besserung zu rechnen ist und kein adäquater Schienenersatzverkehr angeboten wird. Hierunter leiden all jene, die tagtäglich beruflich nach Bremen pendeln oder dort feiern wollen und nun nicht mehr wissen, wie sie anschließend sicher nach Hause kommen“, sagt Kjell Menke.

„Sollte sich der Zustand nicht zeitnah ändern, müssen Konsequenzen folgen. Die seitens der Politik gestellten Anforderungen an die NWB sind insbesondere für die RS1 zu gering. Leider ist dieser Fehler vorerst nicht zu korrigieren, sodass nun das maximale aus dem abgeschlossenen Regelwerk herausgeholt werden muss. Am wirksamsten sind hier empfindliche Geldstrafen und die Kürzung von Fördergeldern. Eine Verlängerung der Verträge über 2036 hinaus ist in unseren Augen undenkbar“, so das Landesvorstandsmitglied und stellvertretender Vorsitzender der Kommission für Wirtschaft, Häfen und Verkehr.

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