Junge Union Bremen lehnt ideologischen Aktionismus ab

Rot-Grün-Rot provoziert den Verkehrskollaps?

Die Bremer Regierung aus SPD, Linke und Grüne will mit sogenannten Protected Bike Lanes bisher vom Autoverkehr genutzte Spuren dem Radverkehr zuschlagen, um so vermeintlich die Sicherheit der Fahrradfahrer zu erhöhen. Der Vorsitzende der Kommission Wirtschaft, Häfen und Verkehr der Jungen Union Bremen Johannes Klinckradt lehnt diesen Vorschlag ab:

„Diese Idee ist ein fatales Zeichen gegenüber dem Automobilstandort Bremen und der Einkaufsadresse Bremer Innenstadt. Wir brauchen leistungsfähige Verkehrsachsen für die Pendler und Gewerbetreibende. Hier spielen die Parkallee und die Friedrich-Ebert-Straße eine übergeordnete Rolle. Gerade in der Parkallee ist die Einrichtung solcher Fahrradspuren purer ideologischer Aktionismus, wenn parallel bereits ein Radschnellweg über die Wachmannstraße zur Universität existiert. Durch einen sicheren Wegfall hunderter Parkplätze wird der Parkplatzsuchverkehr zunehmen und die CO2-Emmissionen erhöht. Ein Mehrwert an Comfort für Fahrradfahrer darf nicht auf Kosten der Autofahrer betrieben werden. Die rot-grün-rote Regierung möchte mit der Schaffung dieser Protected Bike Lanes davon ablenken, in welch einem schlechtem Zustand sich Bremer Radwege derzeit befinden. Um einer notwendigen Sanierung zu entgehen, soll nun dem motorisierten Individualverkehr Verkehrsraum entzogen werden. Wir fordern dagegen die bestehende Radverkehrsinfrastruktur nachhaltig zu sanieren und die Einrichtung von Radschnellwegen unabhängig vom Autoverkehr.“

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