Junge Union Bremen kritisiert Vorstoß der Linken in Bremen

Die Junge Union Bremen kritisiert den Vorstoß der Linken, in Bremen einen Mietendeckel nach Berliner Vorbild einzuführen, scharf. Die Linke hatte sich am Samstag für ein solches Vorhaben auf ihrem Landesparteitag eingesetzt.

„Klar ist: Die Mieten sind gerade für junge Menschen in Bremen zu hoch. Für viele ist es schwierig, eine Wohnung zu finden. Ein Mietendeckel schafft jedoch keine Wohnung mehr“, so die Landesvorsitzende der Jungen Union Bremen, Wiebke Winter. „Ein solcher Mietendeckel wird dazu führen, dass die Menschen nicht mehr in Bremen, sondern im nahe gelegenen Umland in Immobilien investieren. Die Instandhaltung von Immobilien in Bremen wird unattraktiv – und so unsere Wohnungen. Wer es sich leisten kann, wird dann lieber nach Lilienthal oder Ritterhude ziehen. Die Gemeinden werden sich freuen – denn sie bekommen dann auch die Einkommenssteuer.“ Die Junge Union Bremen setzt stattdessen auf innovative Verkehrskonzepte, sodass auch Wohnlagen im Bremer Westen, in denen die Mieten noch deutlich günstiger sind, attraktiver werden. Zudem setzt sie sich für den verstärkten Bau von Studentenheimen ein.

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