Pressemitteilung

Die Junge Union Bremen spricht sich nach einer Mitgliederumfrage der Jungen Union Deutschlands für Friedrich Merz als neuen Vorsitzenden der CDU Deutschlands aus. Das Ergebnis war allerdings überraschend knapp: Der vermeintliche „Underdog“ Norbert Röttgen MdB erhielt nur knapp weniger Stimmen als der ehemalige CDU Fraktionsvorsitzende Merz. Der Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens, Armin Laschet, landete indes mit nur rund 12 % der abgegebenen Stimmen auf Platz 3.

„Unabhängig von dem konkreten Ausgang der Wahl freue ich mich besonders über die hohe Wahlbeteiligung“, so die Landesvorsitzende der Jungen Union Bremen, Wiebke Winter. Über 40 % der Mitglieder haben in Bremen an der Abstimmung teilgenommen. „Damit haben in Bremen prozentual doppelt so viele Mitglieder abgestimmt wie bundesweit“, so Winter weiter. „Das ist ein starkes Zeichen für unsere Mitgliedereinbindung und zeigt, wie groß das Engagement in der Jungen Union Bremen ist. Zudem wird deutlich: Gerade nach unseren tollen Erfahrungen bei der Bürgerschaftswahl mit Carsten Meyer-Heder wollen wir nun einen Aufbruch. Wir fordern daher einen Vorsitzenden, der die Partei modernisiert und zukunftsfähig macht. Ein „Weiter so!“ lehnen wir in jedem Fall ab.“

Die Mitgliederumfrage der Jungen Union Deutschlands lief vom 17. bis zum 31. Oktober 2020 im Anschluss an das erste Duell der drei Kandidaten für den CDU Parteivorsitz. Rund 75.000 Mitglieder aus 17 Landesverbänden (alle außer Bayern) wurden danach aufgerufen, digital für ihren Favoriten abzustimmen. Rund 15.000 Mitglieder (ca. 20 %) kamen diesem Aufruf nach. Dabei konnte Friedrich Merz 51,6 % der Stimmen auf sich vereinigen. Auch bundesweit erlangte Norbert Röttgen Platz 2 mit 27,9 %. Armin Laschet erhielt bundesweit 19,8 %.

In Bremen stimmten 47,6 % der Mitglieder für Friedrich Merz, Norbert Röttgen erhielt 40,5 % und Armin Laschet 11,9 %. Die Wahlbeteiligung lag in Bremen bei 40,58 %.

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