Bremen braucht innovative Mobililtätsdienste und keine Verkehrsbevormundnug.

Die Junge Union Bremen spricht sich für eine innovativere und offenere Bremer Verkehrspolitik aus, die sich nicht an ideologischen Vorstellungen orientiert – wie es aktuell der Fall ist. Dies zeigt sich im heute veröffentlichten Artikel des Weser Kuriers zum neuen Mobilitätsdienst MOIA. Die veröffentlichten Aussagen des MOIA-Geschäftsführers Ole Harms lassen sich als Gesprächsangebot an das Land Bremen interpretieren, auf das der Bremer Verkehrssenator sehr zurückhaltend reagiert.

„Anstatt dieses Gesprächsangebot anzunehmen und MOIA möglichst bald auch nach Bremen zu bringen, bezweifelt Jens Tittmann, Sprecher der Bremer Verkehrsbehörde, die Sinnhaftigkeit des MOIA-Konzeptes“, so Kjell Menke, Landesvorstandsmitglied der Jungen Union Bremen. Bei MOIA handelt es sich um einen Ridesharing-Service des Volkswagen Konzerns, der sich per App buchen lässt und bis zu sechs Personen gleichzeitig in einem Sammeltaxi an ihr Ziel bringt. „Der Dienst kombiniert die Vorteile von Individualverkehr und öffentlichem
Personennahverkehr (ÖPNV). Die Privatsphäre und das Platzangebot sind deutlich besser als in Bus und Bahn, während gleichzeitig die Umwelt geschont und der Straßenverkehr entlastet werden. Die Verwendung von Elektrofahrzeugen ermöglicht lokal emissionsfreies Fahren und ein deutlich reduziertes Lärmniveau gegenüber den Bussen der BSAG. Die Preise liegen zwischen denen von Taxi und ÖPNV, weshalb der Dienst als Ergänzung zum bisherigen Mobilitätsangebot gesehen werden kann“, fügt Kjell Menke hinzu.

Der Ridesharing-Service ist bereits seit einiger Zeit in Hannover unterwegs und expandiert aktuell – unter großem Zuspruch der dortigen Verkehrsbehörde - in Hamburg. „Besonders in Randgebieten der Stadt oder in Bremen-Nord ist der ÖPNV schlecht ausgebaut, sodass die Bürger häufig keine andere Wahl als das Auto haben. Hier könnten neue Mobilitätsdienste die Attraktivität der Stadtteile enorm steigern“, ergänzt Kjell Menke. „Anscheinend ist die Verkehrsbehörde aktuell zu sehr damit beschäftigt, das Autofahren so unattraktiv wie möglich zu gestalten und hat daher keine Kapazitäten frei, sich mit neuen Mobilitätskonzepten für
Bremen zu beschäftigten“, führt Kjell Menke fort.

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