„Eine Erhöhung des Rundfunk-beitrags kommt für uns nicht in Frage. Die Bürger brauchen Einsparungen und keine steigenden Belastungen."

Der Landesvorsitzende der Junge Bremen, Philipp van Gels, kritisiert, dass Bürgermeisters Carsten Sieling (SPD) für eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags ausgesprochen hat:
„Als JU stehen wir zum dualen System aus öffentlich-rechtlichem und privatem Rundfunk. Deutschland muss sich jedoch nicht den teuersten öffentlichen Rundfunk der Welt leisten. Wir sind der Ansicht, dass der öffentliche Rundfunk seinen Finanzbedarf durch Einsparungen an anderer Stelle decken muss. Eine Erhöhung des Beitrages kommt daher für uns nicht in Frage. Der britische Rundfunk BBC verfügt beispielsweise nur über ca. die Hälfte des Budgets und bietet trotzdem ein weltweit hoch angesehenes Programm“, so van Gels.
„Vielmehr fordern wir, sich auf die Kernkompetenzen der Grundversorgung zu fokussieren und entsprechende Vorschläge zu Einsparmöglichkeiten zu unterbreiten. Es wäre sinnvoll, wenn der öffentliche Rundfunk sich zum Beispiel wieder stärker auf Information und Hintergründe konzentrieren würde, statt auf Unterhaltung. Hier sehen wir erhebliches Einsparpotential. Durch eine entsprechende Fokussierung könnte der Bürger von der Erfahrung des öffentlichen Rundfunks auf diesem Gebiet deutlich profitieren. Gleichzeitig gibt es auf dem Gebiet der Unterhaltung viele Wettbewerber, sodass dies auch nicht zur eigentlichen Grundversorgung zählt. Damit würde der Verbraucher ein besseres Programm für gleiches oder sogar weniger Geld erhalten. Dies wäre die richtige Antwort auf das sich immer stärker wandelnde Konsumverhalten. Betroffen sind hier vor allem Auszubildende, Schüler und Studenten, für die der Rundfunkbeitrag bereits jetzt eine unverhältnismäßige Belastung darstellt. Hier fordern wir eine allgemeine Befreiung, unabhängig davon, ob man Sozialhilfe- oder BAföG-Empfänger ist.“

Zu weiteren Vorschlägen der Jungen Union Deutschlands verweisen wir auf das vom Deutschlandrat verabschiedete Papier „Den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zukunftsfest machen“ vom 1./2. Juli 2017.

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