Junge Union Bremen fordert Generationsvorbehalt

Die Junge Union Bremen fordert einen Generationsvorbehalt bei Investitionen des Lands Bremen aus dem 1,2 Milliarden schweren Bremen-Fonds.

„Die Kredite, die wir heute aufnehmen, belasten morgen und die nächsten 30 Jahre die junge Generation. Selbstverständlich leisten wir gern unseren Teil. Wir fordern allerdings im Gegenzug, dass bei haushaltspolitischen Entscheidungen Generationengerechtigkeit stets mitgedacht wird. Wenn in jedem Bremer Gesetz eine Gender-Prüfung durchgeführt wird, so muss es auch eine Generationengerechtigkeitsprüfung geben!“, so die JU-Landesvorsitzende Wiebke Winter (24).

Die JU-Vorsitzende warnt weiter davor, dass die Gelder aus dem Bremen-Fonds nicht dazu genutzt werden dürfen, um den finanziell überfrachteten Koalitionsvertrag zu realisieren. Weiter fordert die Junge Union Bremen, dass der Senat einen konkreten Tilgungsplan für die aufgenommenen Schulden darlegt.

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