Junge Union Bremen lehnt Rechnungen für Risikospiele ab

Nach dem Beschluss der DFL Vollversammlung die Kosten für Risikospiele nicht mitzutragen fordert die Junge Union Bremen den Senat auf seine Geisterfahrt einzustellen und Rechnungen für Risikospiele nicht mehr auszustellen.

Werder Bremen ist einer der größten Imageträger und Steuerzahler Bremens und somit ein Riesengewinn für die ganze Region. Zusätzlich engagiert sich der Verein sehr stark im sozialen Bereich und das obwohl die Finanzkraft im Vergleich zu anderen Bundesligisten weniger ausgeprägt ist. Durch den Alleingang des Senats muss Werder mit einem klaren Wettbewerbsnachteil kämpfen, der den sportlichen Erfolg und das Engagement des Vereins gefährdet. Der Senat darf die desolate Haushaltslage nicht auf dem Rücken eines so wichtigen Bestandteils der Region austragen. Die öffentliche Sicherheit ist Kernaufgabe des Staates, diese darf nicht durch Rechnungsstellung faktisch privatisiert werden.

Die Junge Union Bremen fordert vom Senat stattdessen ein klares Bekenntnis zum Verein und ein stärkeres Engagement in der Fan- und Präventionsarbeit, um die erhöhte Polizeipräsenz bei Risikospielen unnötig zu machen.

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