Junge Union Bremen spricht sich gegen ein generelles Fleischverbot aus

Die studentische Vollversammlung an der Universität Bremen fordert, dass nur noch vegetarische oder vegane Produkte in Einrichtungen des Studierendenwerks angeboten werden.

Paul-Theodor Pricop, Mitglied des Landesvorstands der Jungen Union Bremen und Student der Universität Bremen, kritisiert den Forderungskatalog der studentischen Vollversammlung und das damit einhergehende Fleischverbot: „Ein generelles Fleischverbot in allen Einrichtungen des Studierendenwerkes ist nicht hinnehmbar. Es untermauert die aktuelle Tendenz in der Gesellschaft, durch Einschränkungen und Verbote die falschen eichen zu setzen. Ich kann selbst bestimmen, ob ich vegetarisch essen will oder nicht - meine Kommilitonen übrigens auch.“

Außerdem stellt unser Mitglied die Aussagekraft der Beschlüsse in Frage: „Auf der Versammlung waren 513 Studenten anwesend. Für die Beschlussfähigkeit wären allerdings 776 Studenten erforderlich gewesen. Dass diese Hürde nicht erreicht wurde bedeutet, dass der Forderungskatalog nicht repräsentativ genug ist für die knapp 20.000 Studenten der Universität Bremen.“

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