Pressemitteilung

Lukas Dietzel, stellvertretender Landesvorsitzender der Jungen Union Bremen, spricht sich dafür aus, die EEG Umlage innerhalb der nächsten 6 Jahre schrittweise abzuschaffen, um so die Energiewende weg von fossilen Brennstoffen hin zu Strom aus erneuerbaren Energien aktiv zu gestallten.

"Der deutsche Verbraucher ächzt zur Zeit unter einer im europäischen Vergleich sehr hohen Last an Abgaben und Steuern, die den eigentlich sehr günstigen Strom an den Strombörsen (ca. 5 Cent pro Kilowattstunde Strom in Deutschland) überdurchschnittlich teuer macht (30 Cent pro Kilowattstunde Strom). Allein die EEG Umlage macht aktuell 6,5 Cent pro Kilowattstunde Strom aus und verteuert unseren Strom so um ca. 22%“, so Lukas Dietzel.

"Wir wollen - um dem Klimawandel entgegenzutreten - gemeinsam die Energiewende in unserem Land beginnen. Dafür ist es aber erforderlich, dass grün gewonnener Strom bezahlbar ist und z.B. die Wärmepumpe und das E-Auto kostentechnisch konkurrenzfähig gegenüber fossilen Brennstoffen macht“, sagt Lukas Dietzel weiter, „Eine weiter Belastung der Verbraucher sowie der Wirtschaft kommt hierfür nicht Betracht. Besser wäre eine Entlastung durch die schrittweise Streichung (bis 2026 – je Jahr 1,5 Cent) der EEG Umlage."

Die Finanzierung könnte über die schon bestehende Stromsteuer (2,05 Cent) sowie über die gerade eingeführte CO2 Abgabe gesichert werden. "Die Stromsteuer sollte zukünftig nicht mehr pauschal in gleicher Höhe erhoben, sondern energiequellenbezogen auf Grundlage der Umweltfolgekostenanalyse des Umweltbundesamts, die sowohl CO2-Emissionen als auch Luftschadstoffe berücksichtigt berechnet werden“, fordert der stv. Landesvorsitzende der Jungen Union Bremen. "Weitere Mittel sollten bei Bedarf, wie in den nächsten zwei Jahren schon beschlossen, aus dem Bundeshaushalt zugeführt werden."

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