Junge Union Bremen diskutiert über die Handelsbeziehungen zwischen Europa und Asien

Zwischen der Europäischen Union und China werden jedes Jahr große Mengen an Gütern ausgetauscht. Neben dem Seeweg wird dabei auch der Güterverkehr durch Zentralasien genutzt. Mit dem Ausbau einer neuen Seidenstraße verspricht sich China einen geopolitischen Einfluss auf die Länder, durch die die Waren verschickt werden. Wir diskutierten am Montag die Rolle Chinas als Weltmacht und wie Europa seine geopolitischen Interessen vertreten kann.

Als Gast begrüßten wir Prof. Haasis, der als Wirtschaftswissenschaftler einen Einblick in die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen China und Deutschland geben konnte. Der Seeweg vom Hafen Singapur durch das Rote Meer bis nach Europa ist nach wie vor der höchst frequentierte. Doch es gibt auch Überlegungen eine neue Route zu erschließen, die an Russland und der Arktis vorbeiführt. Per Schiff können mehr Güter auf einmal transportiert werden als per Zug oder LKW. Deswegen wird davon ausgegangen, dass auch nach dem Ausbau der Seidenstraße die Verschiffung weiter als wichtigste Transportmöglichkeit genutzt wird. Dennoch ist die chinesische Einflussnahme auf die zentralasiatischen Länder durch die Anbindung an wirtschaftliche Routen nicht zu unterschätzen.

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