Junge Union Bremen formuliert Thesen für ein zukunftssicheres Bremen

Unsere Thesen für ein zukunftssicheres Bremen

1. Digital Update für Bremens Schulen

Die Coronakrise hat verdeutlicht, wie schlecht der Stand der Digitalisierung an Bremens Schulen ist. Bremens Schulen brauchen ein digitales Update – jetzt! Grundlage dafür ist flächendeckendes und leistungsstarkes WLAN an allen Bremer Schulen. Jede Schule muss eine digitale Plattform nutzen, auf der Aufgaben ausgetauscht und digitale Unterrichtsstunden durchgeführt werden können. Wir sagen: Digitalstunden müssen die Teilzeitschule ergänzen! Die Behörde muss dafür datenschutzrechtlich sichere Optionen zur Verfügung stellen. Selbstverständlich ist, dass die Bremer Schülerinnen und Schüler dafür im Bedarfsfall ein Tablet auf Leihbasis zur Verfügung gestellt bekommen. Wichtig ist: Kein Schüler darf aufgrund der finanziellen oder sozialen Verhältnisses seines Haushaltes auf der Strecke bleiben!

2. Going digital: Behörden zukunftsfest machen

Die Digitalisierung wurde seit Jahren verschleppt. Die Coronakrise zeigt jetzt umso deutlicher, dass schon vor Jahrzehnten in die digitale Verwaltung hätte investiert werden müssen. Unsere Stadt ist nur zukunftsfähig, wenn Administration digital und flexibel wird. Dies bedeutet einerseits, dass es möglich sein muss, Anträge und Belege online einzureichen, die Ämter über Telefon, E-Mails und eventuell sogar per Videochat erreichbar sein sollten. Andererseits fordern wir, mehr Möglichkeiten für HomeOffice zu schaffen. Dies dient der Funktionsfähigkeit unserer Stadt: Sollte ein Coronafall in einer Behörde auftreten, so muss diese handlungsfähig bleiben. Zudem kann das Personal so schonender und effektiver eingesetzt werden. Wir erwarten zudem einen positiven Effekt des Home Office auf die Schnelligkeit und die Krankenzahlen in der Verwaltung. Auch in der freien Wirtschaft unterstützen wir die Ermöglichung von Home Office – wir sprechen uns jedoch gegen ein pauschales Recht auf Home Office aus.

3. Start-Ups: Unsere Wachstumszellen besser unterstützen

Die Start-Up Kultur soll durch eine Bekämpfung des Bürokratiemonsters und durch Gründerstipendien langfristig gefördert werden. Dies hat die Chance, einen positiven Effekt auf die Bremer Wirtschaft zu haben. Hierbei soll eine Gründerplattform entstehen, die Unternehmensgründungen begleiten und fördern können, egal ob durch Kapitalgeber (gg. Beteiligung, egal ob still oder aktiv), durch Kredite oder durch Hilfe bei Behördengängen. Auch soll geprüft werden, ob Start-Ups bei der Programmierung von neuen Programmen zur Digitalisierung der Verwaltung herangezogen werden können.

4. Generationengerechtigkeitsvorbehalt einführen!

Die Kredite, die wir heute aufnehmen, belasten morgen und die nächsten 30 Jahre die junge Generation. Selbstverständlich leisten wir gern unseren Teil. Wir fordern allerdings im Gegenzug, dass bei haushaltspolitischen Entscheidungen Generationengerechtigkeit stets mitgedacht wird. Wenn in jedem Bremer Gesetz eine Gender-Prüfung durchgeführt wird, so muss es auch eine Generationen-Prüfung geben! Weiter fordern wir einen konkreten Tilgungsplan für die aufgenommenen Schulden.

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