Der CSU-Bundestagsspitzenkandidat auf dem Heiligen Berg

Unser bayerischer CSU-Innenminister und Spitzenkandidat für die anstehende Bundestagswahl besuchte uns mal wieder für einen Abend in Andechs. Dieses Mal, um die versammelte Anhängerschaft auf den Bundestagswahlkampf einzuschwören.

Er warb für ein starkes Bayern in Berlin, dass es nur mit einer starken CSU geben könne. Insbesondere in der Sicherheitspolitik könne kein anderes Bundesland Bayern das Wasser reichen, und deswegen sei es besonders wichtig, dieses Mal CSU zu wählen, so Herrmann. Die SPD-Konzepte seien ja in Nordrhein-Westfalen und anderen Bundesländern zu Genüge erfolglos erprobt worden. Gerade in der Asylpolitik war die CSU unverzichtbar und hat viele wichtige Entwicklungen angestoßen. Auch machte er sich für eine Abschaffung des Soli stark und trat ferner für eine Beschränkung der Erbschaftssteuer ein. Was die Umweltpolitik betrifft, so distanzierte er sich von Ideen, den Verbrennungsmotor verbieten zu wollen um das Klima zu schonen. Bei der aktuellen Ladeinfrastruktur und der Struktur der Energieerzeugung sei das allein kein Allheilmittel. Vielmehr brauche man einen offenen Wettbewerb der Technologien, den der Staat entsprechend fördere.

Mehr als eine Stunde lang motivierte der erfahrene Wahlkämpfer die Parteimitglieder und ließ sich auch von einem zwischenzeitlichen Ausfall des Mikrofons nicht beirren. Anschließend nahm er sich noch ausgiebig Zeit für jeden Interessierten, nachdem er von Starnbergs CSU-Chef Stefan Frey eine Kuhpatenschaft der Molkerei Andechs überreicht bekommen hatte. Er habe ja schon immer gewusst, dass es im Landkreis Starnberg herrliche Rindviecher gäbe, kommentierte Herrmann das Geschenk lakonisch.

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