Diskussionsrunde mit Bauunternehmer Oliver Fendt und CSU-Kreisrat Martin Frey

Vertreter der JU und der Senioren-Union (SEN) diskutierten gemeinsam mit den beiden experten über die Probleme und mögliche Lösungen für die angespannte Lage am Wohnungsmarkt.

Laut Martin Frey liegt die Anzahl der Sozialwohnungsberechtigten seit Jahren konstant bei 800 bis 1000. Er befürchtet hier jedoch durch den Flüchtlingszustrom eine wachsende Konkurrenz. Bis 2020 plant der Landkreis lauf Frey 250 neue Sozialwohneinheiten. Eine größere Zahl sei trotz der Nachfrage aufgrund des begrenzten Grundstücksangebots nicht möglich.

Oliver Fendt legte den Schwerpunkt auf die Infrastruktur. Allein durch den Neubau von Wohnungen können man das Problem seiner Meinung nach nicht beheben. Er sprach sich zudem für eine Abschaffung von Fördermitteln bei gleichzeitiger Liberalisierung des Mietmarktes unter Wegfall der Mietpreisbremse aus. Dies würde seiner Ansicht nach zu fallenden Mieten führen. Insbesondere sah er international operierende Unternehmen in der Pflicht ihre Steuern in Deutschland zu zahlen, die Mitarbeiter angemessen zu entlohnen, und gegebenenfalls auch durch Werkswohnungen zu unterstützen.

« Steuern sparen für Schüler, Studenten, Auszubildende und Berufsanfänger