Grün-Rot setzt falsche Schwerpunkte

Die JU München-Schwabing zeigt Unverständnis darüber, dass die Stadtregierung offenbar die Planungen für den Tunnel unter dem Englischen Garten aufgibt: „Es ist völlig absurd, dass sich ausgerechnet eine grün-rote Koalition der Wiedervereinigung des Englischen Gartens in den Weg stellt“, so der Kreisvorsitzende Daniel Miller. „Die Wunde in der ‚grünen Lunge Münchens‘ hätte so endlich geheilt werden können. Sogar das Bundesumweltministerium hat das Projekt ausgezeichnet.“ Bereits 2027 hätten laut den bisherigen Planungen die Münchner wieder vom Eisbach im Süden ohne Unterbrechung bis zum Aumeister im Norden spazieren können. „Ein solch großer Park hätte auch international das Bild Münchens als lebenswerte Großstadt verstärkt.

Das wäre ein echter Gewinn für die Stadt gewesen“, so Miller weiter. „Mich wundert vor allem, dass 2017 noch alle Parteien dem Tunnel zugestimmt haben. Auch die Finanzierung war geklärt. Aus reiner Ideologie sollen nun dieser und weitere Straßentunnel nicht gebaut werden. So wird eine der meistbefahrenen Straßen Münchens weiter den Englischen Garten zerschneiden.“

Daniel Miller abschließend: „Die Koalition setzt die falschen Schwerpunkte. Bereits der Koalitionsvertrag war eine einzige kunterbunte Wunschliste. Grün-rot sollte aufpassen, dass sie in der Corona-Krise nicht am falschen Ende spart, sondern die richtigen Weichen für die Stadt stellt – besonders in der Mobilität.“

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