„Die CDU ist die Europa-Partei!“ – mit dieser Aussage des Bezirksvorsitzenden der JUNGEN UNION Osnabrück-Emsland Malte Kramer begann der erste gemeinsame Drei-Länder-Tag von JU und CDJA.

Erstmalig fand dieser grenzübergreifende Austausch statt. Der Begriff „Drei-Länder-Tag“ bezieht sich dabei auf die Bundesländer und deren Bezirke: Aus Niedersachsen die JUNGE UNION Osnabrück-Emsland, aus Nordrhein-Westfalen die JUNGE UNION Münsterland und jenseits der deutschen Grenze die CDJA Overijssel, die Jugendorganisation der christdemokratischen Partei aus den Niederlanden/Provinz Overijssel.

Den Auftakt machte Christoph Almering, Geschäftsführer der EUREGIO, dem Verband um die Menschen und die Wirtschaft an der Deutsch-Niederländischen Grenzregion zusammen zu bringen. Almering erläuterte, wie wichtig Tourismus und freier Handel insbesondere für diese Region sind.

Als nächster Gast eröffnete der Europaabgeordnete Dr. Markus Pieper aus dem Münsterland die Diskussion und das Europa der Zukunft. Dieser ging detailliert auf Handelsfragen ein und kritisierte die amerikanische Handelspolitik. „Unsere Antwort auf America first ist Europe togeher!“, so Pieper.

An der fortgehenden Diskussion beteiligte sich auch der neue Bundesvorsitzende der JUNGEN UNION, Tilman Kuban. Er selbst steht in Niedersachsen auf Listenplatz vier und hat damit aussichtsreiche Chancen, am 26. Mai in das Europäische Parlament einzuziehen. Die beiden Kandidaten der CDJA, Robert de Wit und Jimmy Bastings, freuten sich bereits auf die Zusammenarbeit im Europa-Wahlkampf. Gemeinsam mit dem niedersächsischen Abgeordneten Jens Giesecke standen insgesamt fünf Kandidaten für das Europäische Parlament Rede und Antwort.

Zum Abschluss der Veranstaltung besuchte der Bundesminister für Gesundheit, Jens Spahn, die Nachwuchspolitiker. Er ging auf die Zusammenarbeit zwischen der niederländischen Regierung und der Bundesregierung ein. Spahn lobte die europäische Integration als so wörtlich „Erfolgsmodell“. „Bei so manchem Fußballspiel vor 25 Jahren wurde man als Deutscher in den Niederlanden nicht immer freundlich begrüßt. Zum Glück ist das heute anders!“

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