Sicherheitspolitischer Abend mit Bundesverteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen

Hannover/Osnabrück-Emsland. Die JU-Bezirksverbände Hannover und Osnabrück-Emsland veranstalteten gemeinsam zum Abschluss des Jahres einen sicherheitspolitischen Abend, um über die Herausforderungen der aktuellen Flüchtlingskrise und die Auslandseinsätze der Bundeswehr zu diskutieren.

Mit Bundesverteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen sprach die Expertin an erster Stelle zu den rund 100 anwesenden JU’ler im Hotel Hennies in Isernhagen. In ihrem Impulsvortrag verwies von der Leyen darauf, dass es richtig war und ist Zuversicht angesichts der aktuellen Flüchtlingsströme zu verbreiten. Dabei gilt es, den 1 Mio. Ehrenamtlichen für ihr ausdauerndes Engagement in besonderer Weise zu danken.

Dazu stellte von der Leyen fest: „Die Bundeswehr wird sich dabei nicht herausziehen, sondern hat bereits 44.000 Unterkunftsplätze für Flüchtlinge zu Verfügung gestellt.“ In 57 Kasernen wohnen bereits Soldaten und Flüchtlinge nahe aneinander und sogar 19 Kasernen seien vollständig zu Flüchtlingsunterkünften umgebaut worden. “Wir leisten auch einen Beitrag, damit die ankommenden Flüchtlinge ein Dach über den Kopf haben.“ Es sei ein starkes Zeichen der Union, dass von der untersten kommunalen Ebene bis hin zur Ministerebene Hand in Hand zusammengearbeitet wird, um die Situation zu meistern. Daher sei ihr, so von der Leyen, ein Austausch zu diesem Thema mit jungen Nachwuchspolitikern, die Verantwortung vor Ort tragen, besonders wichtig.

Der JU-Bezirksvorsitzende von Osnabrück-Emsland Christian Fühner aus Lingen sieht es richtig an, dass jeder seinen Beitrag zur Bewältigung der ankommenden Flüchtlingsströme zu leisten hat. „Jedoch kommen die Kommunen immer mehr an ihre Grenzen und können nicht mehr Hilfe leisten. Es ist daher wichtig, dass die Bundesregierung sich nun stärker der Bekämpfung der Fluchtursachen widmet.“ Weiterhin müsse es in dieser Frage eine gemeinsame europäische Antwort geben, da das Problem auf nationaler Ebene nicht gelöst werden kann. „Erst wenn Europa in dieser Frage zur Bekämpfung der Fluchtursachen gemeinsam agiert, wird das Problem in den Griff zu bekommen sein“, ist sich Christian Fühner sicher.

Auf dem Foto:
Bundesverteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen (r.) referierte beim gemeinsamen sicherheitspolitischen Abend und diskutierte u.a. mit dem JU-Bezirksvorsitzenden von Osnabrück-Emsland Christian Fühner.

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