Von Shabbat zu Shabbat

Von Shabbat zu Shabbat (משבת לשבת) - unter diesem Motto hat die Junge Union Ludwigsvorstadt unter Vorsitz von Philipp Mayer in Kooperation mit der Jungen Union München-Mitte einen Besuch in der Ohel-Jakob-Synagoge in der Altstadt organisiert. Insbesondere wollte die Junge Union ein Zeichen gegen Antisemitismus setzen und an den hierzu stattfindenden Aktionstag am 8. Juni letzten Jahres erinnern. An diesem Datum im Jahre 1938 hat die nationalsozialistische Stadtverwaltung der jüdischen Gemeinde in München mitgeteilt, dass die Synagoge in den darauffolgenden Tagen zerstört werde.

Gewohnt kompetent und auf unterhaltsame Weise hat Herr Rabbiner Langnas unsere Gruppe durch die Synagoge geführt und uns interessante Dinge über das jüdische Leben im Allgemeinen und im Speziellen über die jüdische Gemeinde in München erklärt. Insbesondere ging er auf die Architektur der Synagoge ein, die im unteren Bereich an die Klagemauer in Jerusalem erinnert und im oberen Bereich an den Mischkan, das Stiftszelt, welches nach der Tempelzerstörung als vorübergehendes Heiligtum genutzt wurde.

Nach der rund einstündigen Führung haben wir den Abend bei leckeren koscheren Gerichten und ein paar Getränken ausklingen lassen. Die Junge Union Ludwigsvorstadt und die Junge Union München-Mitte freuen sich, auch in Zukunft die Kontakte zur jüdischen Gemeinschaft weiter auszubauen und weitere jüdische Einrichtungen zu besuchen.

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