Die Junge Union hofft auf ein positives Signal aus Gladbeck

Bereits zu Beginn des Jahres haben die Kreisverbände der Jungen Union Recklinghausen und Bottrop hocherfreut zur Kenntnis genommen, dass in die Ausbaupläne zwischen Gelsenkirchen-Buer und dem Autobahnkreuz Essen/Gladbeck, nicht zuletzt aufgrund des unermüdlichen Einsatzes von Sven Volmering, dem heimischen Bundestagsabgeordneten der CDU, wieder Bewegung gekommen ist.

Nun ist es am Rat der Stadt Gladbeck, die bisher auf allen Ebenen erzielten Verhandlungsergebnisse zu bewerten. Die Entscheidung wird maßgeblich das weitere Handeln der beteiligten Parteien beeinflussen. „Der Ausbau der A52 ist ein bedeutendes Infrastrukturprojekt für die gesamte Region und betrifft nicht einzig und allein die Stadt Gladbeck. Dennoch sind natürlich die Belange der direkt betroffenen Bürgerinnen und Bürger nicht außer Acht zu lassen.“, so der Kreisvorsitzende der Jungen Union Recklinghausen, Dominic Colloff.

„Aber auch für Arbeitnehmer und Wirtschaft ist die Umsetzung von hervorhebender Bedeutung. Daher gilt es, eine für die Zukunft richtige Entscheidung zu treffen, die eben auch die Wettbewerbsfähigkeit der Region weiterhin sichert.“, so Colloff weiter.

„Wir freuen uns, dass sich nun auch Bürgermeister Ulrich Roland für eine Zustimmung der Gladbecker Politik einsetzt und damit auf die Linie von Sven Volmering und der CDU eingeschwenkt ist. Auch wenn nicht alle Forderungen der Gladbecker erfüllt werden, so ist die vorliegende Lösung doch ein sehr gutes Ergebnis für die Stadt. Der alleinige Ausbau zwischen A42 und A2 würde den Druck auf den innerstädtischen Verkehr in Gladbeck noch einmal erhöhen und wäre sicherlich die schlechtere Alternative“, führt Dennis Beckers, der Kreisvorsitzende der Jungen Union Bottrop, weiter aus.

Die aktuellen Beiträge der Grünen Jugend zum entscheidenden Termin im Gladbecker Stadtrat werten die beiden Kreisvorsitzenden als indiskutabel. Es ist nicht das erste Mal, dass von dieser Seite maßlos der Rahmen eines vernünftigen demokratischen Miteinanders verlassen wird. Da hilft es auch nicht, wenn von einem Mitglied des Kreistages angeführt wird, es müssen auch andere Meinungen akzeptiert werden. Denn das bedeutet auch, dass ein anderslautender Ratsbeschluss ebenfalls von der Grünen Jugend zu akzeptieren ist.

Einig ist sich der CDU-Nachwuchs im Übrigen auch darin, dass es mittelfristig zum kompletten Lückenschluss der A 52 zwischen Gelsenkirchen-Buer und Essen-Ost keine Alternative gibt und formuliert diesen weiterhin als gemeinsames Ziel, auch wenn der Koalitionsvertrag im RVR zwischen CDU, SPD und Grünen bis 2020 vom A 52-Lückenschluss in Essen abgerückt ist.

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