Erstwählerbrief Kommunalwahl 2020

Die Junge Union Kempen setzt gemeinsam mit ihrer Mutterpartei CDU auf Aufbruch durch eine junge Generation. So gehen die Christdemokraten mit drei Direktkandidaten für den Stadtrat und einem Direktkandidaten für den Kreistag aus den Reihen der Jungen Union Kempen in die Kommunalwahl am 13.09.2020. Mit Marc Michael (33 Jahre, Lehrer, Wahlkreis 3080), Maximilian Thelen (25 Jahre, Bauingenieur, Wahlkreis 3200), Gero Scheiermann (30 Jahre, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Wahlkreis 3170) und Niklas Hell (28 Jahre, Steuer- und Prüfungsassistent, Kreiswahlbezirk 7) möchten sich die Vertreter der Junge Union in der kommenden Wahlperiode für die Belange der jungen Menschen in Kempen im Stadtrat sowie im Kreistag einsetzen und stark für die jungen Interessen machen. Darüber hinaus werden die jungen Christdemokraten die personelle Erneuung der CDU Kempen aktiv mitbegleiten und die kontinuierliche personelle sowie inhaltliche Weiterentwicklung fortführen. Eine gut durchdachte Durchmischung verschiedenster Altersstrukturen gepaart mit einer Ausgewogenheit von Interessen und Kompetenzen ist für jeden Rat und Kreistag ein Gewinn. Für die jungen Christdemokraten ist von großer Bedeutung, dass alle Generationen im Stadtrat und Kreistag vertreten sind und gehört werden.
Thematisch setzt die Junge Union in ihrem verschickten Erstwählerbrief auf Zukunftsthemen für ein junges und modernes Kempen. Die Zukunftsthemen des Erstwählerbries präsentieren unsere wichtigen und für die nächsten Jahren weichenstellenden Ideen und Vorstellungen. Im Vordergrund stehen die Themen Bildung und Ausbildung. Weiterhin haben bei den jungen Christdemoraten die Themen Wohnen, Mobilität, Nachhaltigkeit, Sport und Freizeitgestaltung sowie die politische Teilhabe für junge Leute eine große Bedeutung und hohen Stellenwert.

Besonders hervorheben möchten wir hierbei nachfolgende Zukunftsthemen:

  • Bildung
    Die Stadt Kempen muss die Rahmenbedingungen, sei es infrastrukturell (saubere Toiletten, sanierte und neue Gebäude) wie auch digital (Tablets, Laptops oder Smartboards), zur Verfügung stellen, damit den Schülern/innen ein hochmodernes Lernen ermöglicht wird. Dazu gilt es zeitnah Gebäude zu ertüchtigen und Endgeräte anzuschaffen. Mit dem Umbau der Martinsschule und den beschlossenen Machbarkeitsstudien wurden erste, wichtige Schritte eingeleitet.

  • Ausbildung
    Die Verbindung zwischen Wirtschaft, Schulen und Stadtverwaltung müssen modifiziert und ausgebaut werden. Gemeinsam wünschen wir uns das Wirtschaftsförderung, Schulen und Unternehmen bzw. Unternehmensvertreter/innen die vorhandenen Ausbildungsbörsen bündeln, so dass den Schülern/innen ein starkes und wichtiges Bündnis aus der Wirtschaft zur Seite steht. In den nächsten Jahren soll die Etablierung eines Gründerpreiseses für Kempen, der in drei Kategorien (Schulen, Hochschulen & Unternehmen) vergeben wird, beschlossen werden. Auf diese Weise sollen Gründerideen von Kempener Schülergruppen (z. B. Jugend forscht), Hochschule(n) (z. B. Praxisprojekte der Fontys) und Unternehmen gefördert sowie der Kontakt unter den Akteuren intensiviert werden.

  • Politische Teilhabe für junge Leute
    Die Junge Union forderte abermals die Einführung eines Kommunalpolitischen Praktikums. Mit dem neuem Schul-, Jugend- und Sozialdezernenten Bennet Gielen sind wir positiv gestimmt, dass die Realisierung unseres Antrags wieder aufgenommen wird. Das Bedürfnis an Beteiligungen und das Interesse, sich in kommunalpolitischen Themenstellungen einzubringen, ist auch bei den jungen Menschen gestiegen. Mit modernen Beteiligungsformaten sollen die Interessen der Jugendlichen in die Ratsarbeit einfließen (z. B. digitale Umfragen oder Diskussionen über die sozialen Medien).

  • Nachhaltigkeit & Mobilität
    Mit dem Masterplan Klimaschutz soll ein für Kempen ökologisches und ökonomisches zugeschnittenes Maßnahmenpaket für Umwelt, Klima und Nachhaltigkeit erarbeitet werden. In die Maßnahmenplanung und die hierfür vorgesehenen Workshops soll insbesondere auch die junge Generation eingebunden werden. Auch beim Thema Radverkehrskonzept sollen zeitnah erste Ergebnisse aufgezeigt werden. Dabei geht es nicht nur um illusorische Visionen, sondern auch um kleine Maßnahmen wie Fahrradabstellplätze am Bahnhof, in der Altstadt und vor den Schulen.

  • Freizeitgestaltung
    Die Jugend in Kempen braucht weiterhin Aufenthaltsorte im Freien, wie z. B. einen Grillplatz, und im Geschlossenen, wie z. B. den Jugendtreffs oder in der Gastronomie. Gerade für junge Leute fehlt es in Kempen an kulturellen Angeboten. Bei städtischen Veranstaltungen, wie z. B. dem Altstadtfest, sollen daher die Interessen der Jugend (z. B. Musikbühne auf dem Viehmarkt), eingebunden werden. Auf der Sportanlage Berliner Allee sollen Sitzmöglichkeiten zum Verweilen geschaffen werden und überprüft werden, inwiefern die vorhandene Infrastruktur erneuert werden muss (z. B. Erneuerung der Netze oder Aufbau eines Score-Sheet). Darüber hinaus fordern wir bereits seit Längerem ein öffentlich zugängliches Beachvolleyballfeld.

Nach der Wahl werden die jungen Christdemokraten die Themen weiter zielgerichtet in die politischen Gremien einbringen und eine Umsetzung einfordern. Mit einem neuem Bürgermeister Philipp Kraft haben wir einen sehr guten Ansprechpartner im Rathaus, der nah an der Jugend ist, die Bedürfnisse der Kempener Jugend kennt und uns bei der Umsetzung von Ideen unterstützen wird.

Mit rund 90 Mitgliedern stellt die Jungen Union Kempen die größte politische Jugendorganisation in Kempen dar. Aktuell ist die Junge Union mit 8 sachkundigen Bürgern im Stadtrat und zwei sachkundigen Bürgern im Kreistag solide in den kommunalen Gremien vertreten. Mitglied der Jungen Union kann werden, wer das 14. Lebensjahr vollendet hat. Weitere Informationen: www.ju-kempen.de

Download Erstwählerbrief: Erstwählerbrief 2020


Von links nach rechts: Marc Michael, Gero Scheiermann, Maximilian Thelen und Niklas Hell
(Bild: Junge Union)

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