Demonstration in Geesthacht schockiert JU

Seit Wochen demonstrieren Schüler für einen besseren Klimaschutz. An diesem Freitag wurden auch 700 Kita-Kinder von den Geesthachter Kindertagesstätten auf die Straße geschickt. Zur Erinnerung: Die Kinder sind unter 6 Jahre alt.

Der JU-Kreisvorsitzende Florian Slopianka zeigt sich erschrocken: „In dem Alter wusste ich nicht einmal, was Klima und Politik eigentlich ist. Geschweige denn wäre ich freiwillig auf eine politische Demonstration gegangen. Was hier gemacht wurde, ist daher klar: Kinder wurden ganz bewusst für politische Zwecke instrumentalisiert. Als Begründung wurde angeführt, dass eine monatelange Aufarbeitung des Themas stattgefunden hätte. Das ist eine gute Initiative, ändert aber nichts an der Instrumentalisierung von Kindern, die sich wohl kaum eine reflektierte Meinung bilden können. Es genügt, Kindern zu zeigen, wie man umweltbewusst leben kann. Und zu allem Überfluss hat der Bürgermeister Herr Schulze nichts Besseres zu tun, als dieses skandalöse Vorgehen auch noch zu beklatschen. Schlimmer geht es nicht.“

Weiter führt er aus: „Ich finde es bedenklich, dass offensichtlich nicht alle Eltern explizit um ihr Einverständnis gebeten wurden, sondern meist nur durch einen Aushang hingewiesen wurden. Auch gab es kein flächendeckendes, koordiniertes Alternativangebot für all diejenigen Kinder, die nicht an der Demonstration teilgenommen haben. So mussten sich Eltern teilweise entscheiden, ihr Kind entgegen der eigenen Überzeugung zur Demonstration zu schicken oder für eine Betreuung zu Hause zu sorgen. Wir werden nun das Gespräch mit den Trägern suchen und auf eine Aufarbeitung der Geschehnisse pochen!“

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