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BND-Affäre in Seddiner See: JU-Landesvorsitzender kritisiert Lokalpolitiker BND-Mitarbeiter sind keine Staatsbürger zweiter Klasse

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Zu den jüngsten Ereignissen um die Gemeindevertreterin Simmes in Seddiner See erklärt der Vorsitzende der Jungen Union Land Brandenburg, Philipp Schwab: "Es ist eine Unverschämtheit, dass die Vorsitzende der Gemeindevertretung, Kathrin Menz, den Bundesnachrichtendienst und die Stasi in einen Topf wirft. Das ist nicht nur inhaltlich völlig daneben, sondern verhöhnt auch alle Stasiopfer."

Schwab sagte weiter: "Der BND ist im Ausland tätig und hat mit einer heimlichen und umfassend organisierten Bespitzelung der eigenen Bürger, so wie vorgeworfen, nicht im Entferntesten etwas zu tun. Es ist erschreckend, dass eine Lehrerin über derartig wenig demokratisches Basiswissen verfügt. Von daher ist die Behauptung des Bürgermeisters Zinke, die Arbeitsstelle von Frau Simmes sei per se für Volksvertreter ungeeignet, eine Unverschämtheit. Dadurch werden Bundesbürger, die sich in ihrer hauptamtlichen Tätigkeit für unser Land einsetzen, zu Unrecht moralisch degradiert."

Der Bürgermeister der Gemeinde Seddiner See, Axel Zinke, hatte vor kurzem aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit eine Mitarbeiterin des Geheimdienstes kritisiert, die in die Gemeindevertretung gewählt wurde.

http://www.pnn.de/pm/954800/

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