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Lebensqualität und Herzlichkeit sind beeindruckend

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Junge Union Walldürn besichtigt HAUS AM LIMES

Firmenbesichtigungen machten die Mitglieder der Jungen Union schon viele, diesmal, stand aber eine Besichtigung der besonderen Art auf dem Programm –ein Besuch des Haus am Limes der Johannes-Diakonie. Bereits im Leitbild Walldürn 2020 hat sich die Junge Union Walldürn dazu verschrieben Walldürn für alle attraktiv und lebenswert zu gestalten. Außerdem will man sich aktiv für Belange und Interessen ortsansässiger Firmen und Institutionen einsetzen.

Der stellvertretende Vorsitzende der JU, Christoph Mahler, begrüßte die anwesenden Mitglieder und Freunde, sowie den Bundestagsabgeordneten Alois Gerig. Er betonte, wie wichtig es ist, Menschen mit Behinderungen in der Mitte der Gesellschaft zu integrieren. Die Mitglieder der Jungen Union waren sich einig, dass das Wohnheim der Johannes-Diakonie einen absoluten Vorbildcharakter hierfür hat.

Der Vorstandsvorsitzende der Johannes-Diakonie, Dr. Hanns—Lothar Förschler begrüßte gemeinsam mit dem Pädagogischen Vorstand Jörg Huber die Anwesenden und vor allem das Interesse an der Arbeit der Johannes-Diakonie. Die Arbeit in der Versorgung von Menschen mit Behinderungen ist täglich eine neue Herausforderung, die es gilt zum Wohle aller zu bewältigen. Egal ob es um die Inklusion geht oder die Umsetzung der Behindertenrechtskonvention, es gilt grundsätzlich pragmatisch vorzugehen und nicht in blinden Fanatismus zu verfallen.

Wie das Leben der Bewohner und die Arbeit der Mitarbeiter im Haus am Limes aussieht, zeigte die Regionalleiterin, Rosemarie Jany, den Teilnehmern. Eines wurde allen klar, die Lebensqualität und die Herzlichkeit sind beeindruckend. Offene, helle Räume laden zum Wohnen und Verweilen ein. Ein Teil der Bewohner geht tagsüber beruflichen Tätigkeiten in umliegenden Firmen oder den Werkstätten der Johannes-Diakonie nach. Wem dies nicht mehr möglich ist, bietet die Tagesstruktur geordnete Abläufe, Abwechslung und Tätigkeiten im Rahmen der individuellen Möglichkeiten.

Bei einer abschließenden Gesprächsrunde stellten die Verantwortlichen der Johannes-Diakonie klar heraus, dass Sie am Standort Walldürn herzlich aufgenommen wurden, egal ob es um die Nachbarschaft geht, oder die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Stadtverwaltung. Dennoch gibt es noch das eine oder andere Thema, welches den Betreuern und Verantwortlichen am Herzen liegt, hierzu zählen zum Beispiel eine Verkehrsberuhigung oder eine Fußgängerübergang vor der Johannes-Diakonie, eine Weiterführung des Stadtbus oder die Inklusion der Menschen mit Behinderungen in die Gemeinschaft.

„Es ist beeindruckend zu sehen, wieviel Herzblut in der Arbeit der Johannes-Diakonie steckt, es sei daher für die Junge Union eine Selbstverständlichkeit stets ein offenes Ohr für die Belange der Johannes-Diakonie zu haben“ meinte Fabian Berger. Er bedankte sich im Namen der Jungen Union bei den Verantwortlichen der Johannes Diakonie, sowie bei Christoph Mahler für die Organisation dieses Tages. Fabian Berger bot den Verantwortlichen an, solche Veranstaltungen auch in Zukunft zu machen und dann auch die Öffentlichkeit einzubinden, denn Inklusion geht alle etwas an.

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