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Deutliche Kritik an Guido Wolf

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Sitzung der JU Walldürn: Aktuelle Themen besprochen

Nachdem die ersten Monate des Jahres von den Landtagswahlen geprägt waren, traf sich das Vorstandsteam der Jungen Union zu seiner ersten Sitzung in dieser neuen Konstellation. Dominik Marzini begrüßte bei seiner ersten Sitzung als Ortsvorsitzender. Er freue sich auf die bevorstehende Zeit, sein Ziel ist es auf die bisher geschaffenen Grundlagen aufzubauen und mit der JU neue Akzente zu setzen. Das alte Motto der JU "party and politics" soll wieder bei den Planungen mehr Einfluss nehmen, um eine ausgewogene Mischung aus politischer Arbeit und gesellschaftlichem Engagement zu erreichen.

Der stellvertretende Vorsitzende, Fabian Berger berichtete über die vergangenen Aktivitäten sowie den Landtagswahlkampf. Als Wahlkreis mit dem zweitbesten CDU-Ergebnis im Land könne man zufrieden sein. Wie in allen Wahlkreisen sind Stimmverluste zu verzeichnen, welche auf viele Gründe zurückzuführen sind, dies konnte man bereits vor den Wahlen, aber auch danach bei Gesprächen mit Bürgern feststellen. Beispielhaft sei die Unzufriedenheit mit der Bundespolitik in Flüchtlingsfragen oder ein Spitzenkandidat, der nicht überzeugt. Im Neckar-Odenwald-Kreis, aber vor allem auch in Walldürn, sei vor allen Dingen das Ergebnis der AfD sehr erschreckend.

Auch auf die aktuellen Diskussionen um den Fraktionsvorsitzenden Guido Wolf ging Fabian Berger ein. "An der Tatsache, dass er in einem Mitgliederentscheid gewählt wurde gibt es nichts zu rütteln, aber dies sei kein Entscheid für die Ewigkeit" so Berger. Wolfs Umgang mit den Wahlergebnissen, der unsägliche Auftritt am Wahlabend und die direkte Wahl zum Fraktionsvorsitzenden seien die absolut falschen Signale gewesen. "Ich kann die immer lauter werdenden Forderungen über den Rücktritt von Guido Wolf verstehen. Ich finde, dass eine Arbeit mit Guido Wolf als Fraktionsvorsitzenden keinen Sinn für die Zukunft macht" stellte Berger fest.

"Leitbild ein Meilenstein"

Das Leitbild Walldürn 2020 war ein Meilenstein in der politischen Arbeit der JU Walldürn, dieses Jahr ist Halbzeit, so sei es an der Zeit ein erstes Fazit zu ziehen, so Dominik Marzini. Hierfür plane man eine Veranstaltung gemeinsam mit dem Bürgermeister und der CDU-Gemeinderatsfraktion. Aktuell laufen die Planungen für eine Firmenbesichtigung, hier soll das Thema der Wirtschaftsförderung in den Mittelpunkt gerückt werden. Weiter plant die JU sich aktiv bei Veranstaltungen wie dem Blumen- und Lichterfest einzubringen. Auch alte Traditionen sollen weiter gelebt werden, so ist für das erste Halbjahr auch eine Brauereibesichtigung angedacht. Zu diesen Veranstaltungen kommt im April die Kreisjahreshauptversammlung der JU hinzu, ergänzte Fabian Berger, der in seiner Funktion als Kreisgeschäftsführer für die Organisation zuständig ist.

Dominik Marzini sagte abschließend, Ziel sei es auch weiterhin das junge politische Sprachrohr in Walldürn zu sein und mit jungen, frischen Ideen die Arbeit der CDU, auch kritisch, zu unterstützen.

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