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Neujahrsempfang JU Neckartal

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„Zum Thema „Acht Jahre – Eine Bilanz“ referierte der erst kürzlich für eine weitere Amtsperiode wiedergewählte Bürgermeister Norman Link beim gemeinsam von der CDU Neckargerach und der Jungen Union Neckartal ausgerichteten Neujahrsempfang. Gemeindeverbandsvorsitzender Klaus-Jürgen Damms begrüßte dazu im Feuerwehrhaus zahlreiche Bürger, Vereinsvertreter und Herbert Münkel von der Mudauer CDU.

Gemeinsam mit Kreis- und Bezirksgeschäftsführer Jan Inhoff ehrte Damms langjährige Mitglieder. Bereits 53 Jahre dabei ist Linus Fuchs. Über 40 Jahre halten den Christdemokraten Franz Fuchs, Thomas Link, Manfred Müller, Kilian Senftleber, Wolfgang Weckbach und Dieter Scharfenstein die Treue. Alle erhielten Urkunden und Präsente. Musikalisch umrahmten die Brüder Felix und Florian Roh am Saxofon den Empfang.
Sein Motto „Vorhandenes bewahren, Chancen nuten“ erläuterte Norman Link zum Einstieg in sein rund einstündiges Referat, das mit einer Lichtpräsentation einherging. „Nur wer weiß, woher er kommt, weiß, wohin er geht“, zitierte das Gemeindeoberhaupt zum Auftakt den ersten Bundespräidenten und RNZ-Mitherausgeber Theodor Heuss. Link blickte zurück in die 20-er Jahre des vorherigen Jahrhunderts und zeigte an etlichen Beispielen die Schaffung von Infrastruktur im laufe der Jahrzehnte in der Gemeinde auf.
„Wir haben hier einiges zu bieten“, resümierte er. Allerdings habe es in seiner ersten Amtsperiode auch manches zu reparieren gegeben. Womit er beispielsweise die Sanierung einiger Brücken, die Verbesserung des Guttenbacher Gemeindesaals, die Erneuerung verschiedener Straßen und der Geräte auf allen Spielplätzen meinte. Ebenso die Umgestaltung des Inselparks und Anlage des zentralen Dorfplatzes. Größtes Projekt der jüngeren Vergangenheit sei der gerade erst abgeschlossene Umbau der Minneburgschule gewesen.
Großes Kopfzerbrechen und manch schlaflose Nacht habe ihm das Starkregenereignis Ende Mai 2016 bereitet, das in der Gemeinde verheerende Schäden anrichtete. Gemeinsam mit der Gemeinde Waldbrunn, von der aus sich die Wassermassen ins Tal geschossen hatten, arbeite man nun auch an einer Flussgebietsuntersuchung. Deren Ziel sei es, zu ergründen, welche Wege sich das Wasser suchts und wo man ein Bauwerk errichten könne, um in Zukunft vor allem das mitgeführte Geröll abfangen zu können.
Froh zeigte sich der Bürgermeister darüber, dass in der ehemaligen Guttenbacher Grundschule eine Seniorenbetreuung mit Tagespflege ihren Platz findet. Neckargerach habe noch viel Potenzial bei der Innenentwicklung, schaute er voraus. Und zeigte sich erfreut darüber, dass man die Aufnahme ins Landessanierungsprogramm geschafft hat. Mithilfe dieser noch einige Jahre laufenden Förderung seinen bereits etliche, auch private Maßnahmen umgesetzt worden. „Wir wollen die Menschen dabei mitnehmen“, versicherte er und wies daraufhin, dass es zur Innenentwicklung und Nachverdichtung Bürgerworkshops gegeben habe. Die Bebauung des früheren Kupsch-Geländes mit mehren Eigentumswohnungen in zwei Gebäuden durch einen Investor solle bald in Angriff genommen werden, so der Bürgermeister weiter. Etwa 80 bebaubare Grundstücke in privater Hand gibt es Link zufolge noch in Neckargerach. Man habe die Eigentümer angeschrieben, so dass mancher Platz an Bauwillige wechselte. Chancen für die Gemeinde mit Neckar und angrenzender Margaretenschlucht sieht er im Ausbau des Fremdenverkehrs. Dazu brauche man ein gutes gastronomisches Angebot, so der Bürgermeister zum Abschluss seiner Ausführungen.

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