Die Jugend bekommt eine Stimme!

Mainz ist eine junge und dynamische Stadt: Die JU setzt sich daher dafür ein, dass auch junge Menschen die Zukunft unserer Stadt mitgestalten dürfen. Wir möchten die Teilhabemöglichkeiten verbessern und treten daher für die Schaffung eines Jugendparlaments ein. Dieses soll als Interessenvertretung junger Mainzerinnen und Mainzer unter anderem die Möglichkeit erhalten, junge Themen und Anliegen in den Stadtrat einbringen zu können. Die Stadt Mainz soll für dieses Projekt die nötige Infrastruktur und die benötigten finanziellen Mittel bereitstellen.

Die JU setzt sich auf vielfältige Weise für eine Interessenvertretung junger Menschen ein: Alle 3 Monate soll es daher zukünftig in wechselnden Stadtteilen Jugendforen geben, auf denen junge Menschen ihre Anliegen und Ideen einbringen können. Auch das Netz an Jugendhäusern/-clubs soll ausgebaut werden.

Ehrenamtliches Engagement soll besser unterstützt, gefördert und honoriert werden.Dies soll beispielsweise durch Austauschprogramme für junge Menschen mit den Mainzer Partnerstätten geschehen, was auch die Beziehung zu diesen fördern wird.

Die wenig Studenten-freundliche Zweitwohnsitzsteuer soll wieder abgeschafft und durch Begrüßungsangebote für Menschen, die nach Mainz kommen, ersetzt werden.


Mainz wird familienfreundlich!

Mainz soll die familienfreundlichste Stadt Deutschlands werden. Die JU setzt sich daher für den gezielten Ausbau familienfreundlicher Wohnformen ein. Dazu gehört auch eine tatkräftige Bekämpfung der Mainzer Wohnraumproblematik, der die CDU aktiv entgegenwirken möchte. Die Angebote und Betreuungsrelationen der kommunalen Kindertagesstätten sollen verbessert werden, ebenso das Angebot an Tagesmüttern.

In Zusammenarbeit mit der stadtnahen MVG soll eine Lösung gefunden werden, dass Dauerticket-Inhaber ihre Kinder zu jeder Zeit kostenlos im ÖPNV-Netz mitnehmen dürfen. Die Möglichkeit eines Familientickets soll geprüft werden. In der Innenstadt sollen an mehreren Stellen kostenlose Wickelstationen für junge Eltern eingerichtet werden. Für die Reparatur und Aufwertung bestehender sowie die Errichtung neuer Spielplätze soll - auch über Patenschafts- und Spender-Programme - Sorge getragen werden.

Die Überquerung der Saarstraße zur Universität soll durch eine Aufzugslösung an der Fußgängerbrücke Höhe Friedrich-von-Pfeiffer-Weg barrierefrei und familienfreundlich werden. Eine Ampel-Lösung an dieser Stelle lehnen wir aus sicherheits- und verkehrspolitischen Gesichtspunkten ab.

Die Sicherheit, speziell an Orten wie dem Mainzer Hauptbahnhof, soll durch eine bessere Ausleuchtung sowie eine höhere Präsenz der Sicherheitskräfte gewährleistet werden.

Mainz wird zukunftsorientiert!

Der Mainzer ÖPNV soll akktraktiver werden: Daher treten wir für eine Ausweitung sog. „Carsharing“- Programme ein. Unter dem Stichwort Mobilität setzen wir uns auch für kostenlose WLAN-Hotspots an Verkehrsknotenpunkten und in stark frequentierten Buslinien der MVG ein. Das beliebte Angebot „MVG MeinRad“ soll weiter ausgebaut werden und auch für junge Familien- beispielsweise durch Kindersitze etc.- ergänzt werden.

Die JU spricht sich gegen die Autofahrer-feindliche Verkehrspolitik der Stadt, im Speziellen gegen Tempo 30 auf der Rheinallee und die effektlose Umweltzone, aus.

Mainz macht keine Schulden mehr!

Mainz hat einen Schuldenberg von knapp 1.500.000.000 € angehäuft: Unter dem Aspekt der Generationengerechtigkeit soll dieser Schuldenberg abgetragen werden. Dazu bedarf es zum einen einer intelligenten Ansiedlungspolitik für potenzielle Gewerbesteuerzahler, welche auch durch Gründerprogramme unterstützt werden sollen.

Zum anderen fordern wir, dass „Die Schwarze Null“ im städtischen Haushalt schnellstmöglich stehen muss. Dazu darf es auch bei möglichen Einsparungen keine Denkverbote geben. Besonders bei den stadtnahen Gesellschaften fordern wir mehr Transparenz und ein Ende der Vetternwirtschaft!

Bei Großprojekten wie der Mainzelbahn, ECE oder dem Heilig-Kreuz-Areal treten wir für eine größt- und frühstmögliche Bürgerbeteiligung ein. In der Frage des Mainzer Rathauses soll es einen Bürgerentscheid geben.

Mainz als soziale Stadt

Die JU fordert von der Stadt Mainz, eine menschenwürdige Unterbringung von Flüchtlingen zu gewährleisten. Insbesondere fordert die JU Mindestgrößen an Wohnflächen, Nähe zu guter Infrastruktur, mehr Sozialarbeiter und Maximalbelegungszahlen. Allgemein soll sich die Stadt an den Forderungen der Liga der Freien Wohlfahrtspflege Hessen orientieren.