Verbände der JU aus Mainz und Wiesbaden äußern sich zu dritter Rhein-Brücke und City-Bahn

Staus im Berufsverkehr, wohin das Auge reicht, überfüllte Busse und tägliche Verspätungen als Realität. So schildern die beiden Kreisvorsitzenden der Jungen Union (JU) aus Wiesbaden, Dennis Friedrich, und aus Mainz, Torsten Rohe, die Situation rund um die Theodor-Heuss-Brücke.

Die Planungen zur City-Bahn schreiten weiter voran und unter den Bürgern ist es einer der Hauptgesprächsthemen geworden. Hierzu äußern sich die Jungkonservativen: "Wir begrüßen die Bemühungen einer besseren Verbindung zwischen den beiden Landeshauptstädten und sehen in vielen Bereichen großen Bedarf für einen verbesserten ÖPNV. Jedoch verschließen wir unsere Augen nicht vor der aktuell bereits sehr problematischen Verkehrslage um die Theodor-Heuss-Brücke."

Dabei erinnern sie an die Chaos-Wochen, als die Schiersteiner Brücke 2015 gesperrt wurde. "Da kamen wir ganz schnell an die Kapazitätsgrenze der Theodor-Heuss-Brücke und zudem an eine Unzumutbarkeitsgrenze für die Pendler Tag für Tag."

Aufgrund dessen fordern die Jungpolitiker den dringend notwendigen Bau einer weiteren Rheinbrücke zwischen Wiesbaden und Mainz. "Für uns ist der Bau einer weiteren Brücke überfällig! Gerade durch weitere Verkehrsbeeinträchtigungen durch die geplante City-Bahn darf es für uns einen Bau der Straßenbahnlinie nur mit der festen Verpflichtung zum Bau einer weiteren Brücke geben! Die Region bietet sehr viel Lebensqualität und Arbeitsplätze und wir möchten, dass diese auch durch das weitere Zusammenwachsen noch attraktiver wird. Dafür ist eine gute Infrastruktur Grundvoraussetzung."

Friedrich zur Lage in Wiesbaden: „Wir benötigen dringend eine innovative Lösung um den vollständig ausgelasteten Omnibusverkehr in Wiesbaden zu entlasten und den ÖPNV zukunftsfähig zu gestalten.“ „Speziell die Anbindung der Gemeinden rund um Wiesbaden, würde die Einfahrtstraßen in die beiden Landeshauptstädte sowie den Verkehr in diesen mittelfristig erheblich verringern und zugleich die Situation an den Nadelöhren zwischen den beiden Städten entschärfen. Der Bau einer weiteren Rheinbrücke könnte des Problems endgültige Lösung sein“, so Friedrich weiter.

Der Kreisvorsitzende aus Mainz erinnert an die chaotischen Bau-Durchführungen bei der Mainzelbahn. "Wir plädieren sehr dafür, zunächst die Fehler bei der Mainzelbahn und anderen Bauprojekten in den letzten 2 Jahren konsequent und transparent aufzuarbeiten, bevor wieder gebaut wird. Mainz hat bereits sehr viele Baustellen und eine gute Koordinierung lässt weiterhin auf sich warten."

Zum Bau der City-Bahn sagen Friedrich und Rohe abschließend: "Wir unterstützen fortschrittliche und zukunftsorientierte Projekte für unsere Region. Die City-Bahn mit WÌFI und ausgereiftem Fahrgastinformationssystem über eine App könnte hierfür ein richtiger Schritt sein.“

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