Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger muss vorgehen!

Der Wintereinbruch hat Mainz fest im Griff- und auf den Straßen und Schienen herrscht das alljährliche Chaos, welches wir nur allzu gut kennen, wenn zum ersten Mal im Winter Wasser seinen Aggregatzustand ändert. Die Junge Union Mainz plädiert aber dafür, auch die Fußgänger nicht aus dem Blick zu verlieren. Glatte und verschneite Gehwege führen jedes Jahr zu unzähligen Verletzungen und Krankenhausaufenthalten für Bürgerinnen und Bürger.
Als völlig fehlerhaft bewertet die JU daher die Satzung der Landeshauptstadt Mainz, wonach das Streuen von Salz unter Androhung eines Ordnungsgeldes von bis zu 500 Euro kategorisch verboten ist und lediglich Sand und Asche gestreut werden dürfen. „Diese Mittel sind in den meisten Fällen völlig untauglich. Sie verstärken vielmehr ein leichtes Antauen des Schnees, der in der nächsten sternenklaren Nacht zur Eispiste wird“, so Felix Leidecker, Kreisvorsitzender der JU Mainz und CDU-Vize.
Die JU erkennt dabei durchaus an, dass ein inflationärer Gebrauch von Streusalz Pflanzen und Bäume im Stadtgebiet beschädigen kann. „Dieser Umweltschutz ist wichtig- aber er darf nicht in Grünen-Manier starr und ideologisch ausgelegt werden. Wir möchten nicht, dass bei jedem Flöckchen überall Salz ausgebracht wird- wohl aber, wenn es vonnöten ist. Hier geht es um die körperliche Unversehrtheit der Bevölkerung und die steht über jeder Ideologie. Wir würden uns wünschen, dass bei starken Wintereinbrüchen Ausnahmen gemacht werden. Gerade für ältere Menschen stellt die aktuelle Witterungslage eine erhebliche Gesundheitsgefahr dar- und ich erinnere die Stadt Mainz an dieser Stelle auch an ihre Verkehrssicherungspflicht, speziell auf Kopfsteinpflastern im Bereich der Altstadt. Diese Verkehrssicherungspflicht trifft auch die privaten Grundstücksbesitzer und man muss ihnen die Möglichkeit geben, dieser adäquat nachkommen zu können. Die Güterabwägung spricht hier klar für die Menschen“, so Leidecker.

« Beschenkaktion der JU an Heiligabend JU gedenkt den Opfern des Nationalsozialismus »