Aktuelles
Gebaren von SPD und Grünen ist unseriös

· ·

Junge Union kritisiert Haltung zu Gutenberg-Museum

Gebaren von SPD und Grünen ist unseriös

Junge Union kritisiert Haltung zu Gutenberg-Museum

Der Kreisvorsitzende der Jungen Union und Stellv. Kreivorsitzende der CDU Mainz, Felix Leidecker, kritisiert die Aussagen der Bundestagsabgeordneten Hartmann und Rößner zum Thema Gutenberg-Museum.

„Es gibt nach wie vor keinen Beschluss, geschweige denn eine einheitliche Idee, wo die Stadt mit dem Gutenberg-Museum hin will. Große oder kleine Lösung, nur Bücherturm oder Gesamtkonzeption und vor allem: Wer bezahlt was? SPD und Grüne fischen im Trüben. Sie haben bisher kein schlüssiges Gesamtkonzept vorlegen können- weder baulich noch finanziell“, so Leidecker.

Vor diesem Hintergrund erscheinen die Anwürfe der beiden Abgeordneten gegen ihre Kollegin Ursula Groden-Kranich mehr als absurd. „Michael Hartmann ist seit 14 Jahren Mitglied des Deutschen Bundestages, Frau Rößner seit 7 Jahren. Wenn Frau Groden-Kranich zurecht auf die Faktenlage verweist, dass es bisher von keiner Seite finanzielle Zusagen gibt, wird sie einfach nur ihrer Verantwortung gegenüber ihren Wählerinnen und Wählern gerecht. Und wenn Hartmann/Rößner allein die bloße Nennung dieser Fakten kritisieren, müssen Sie sich die Frage gefallen lassen, was sie selbst bisher für die finanzielle Realisierbarkeit ihres Projektes vorzuweisen haben. Die Antwort lautet schlicht und ergreifend: Nichts. Von daher sind die Aussagen Groden-Kranichs und die Forderung nach einer Gesamtkonzeption absolut berechtigt. SPD und Grüne sind Teil der Koalitionen auf Landes- und Stadtebene. Was haben diese Parteien in der Frage nach der Zukunft des Gutenberg-Museums bisher vorzuweisen außer dem Ruf nach einer „großen Lösung“? De facto wiederum: Nichts!“, so Leidecker weiter.

Die Junge Union sieht im Handeln der SPD und der Grünen die Gefahr, dass auf die Stadt Mainz immense Kosten zukommen, welche am Ende des Tages lediglich den Stadthaushalt belasten, sollte es keine verbindlichen Zusagen von Land, Bund, EU oder Mäzenen geben. „Ich kann mir als Privatperson auch vornehmen, an mein Haus 3 Türmchen und eine Säulenhalle zu bauen- wenn ich es nicht finanzieren kann, dann ist es eben nicht ausgereift und bleibt es ein Traum. Die Idee von SPD und Grünen, einfach mal drauf loszubauen in der Hoffnung, dass sich schon irgendwer beteiligen wird, ist hochgradig unseriös und hinsichtlich der städtischen Haushaltslage unverantwortlich. In dieser Sache können wir der Bürgerinitiative nur zustimmen“, so Leidecker abschließend.
Junge Union Mainz Foto.

« JU im Gespräch...mit Astrid Wallmann, MdL Junge Union gegen Legalisierung von Drogen »