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Unfallgefahr am Darmstädter Hauptbahnhof

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JU Darmstadt fordert die dauerhafte Öffnung der zeitweise freigegebenen Zugänge zum Fahrradparkhaus.

Der Vorsitzende der Jungen Union Darmstadt, Jan Niklas Engel, nimmt die aktuellen Umbaumaßnahmen im Darmstädter Hauptbahnhof zum Anlass, die seit Jahren geäußerte Kritik der JU Darmstadt an den Zuständen am Hauptbahnhof zu erneuern. „Es ist nicht neu, dass die Treppen zu Stoßzeiten vollkommen überlaufen sind. Pendler verpassen ihre Züge und die Unfallgefahr am Gleis ist deutlich erhöht“, erläutert Engel die gegenwärtige Situation am Bahnsteig und betonte: „Seit Jahren träumt man in Darmstadt von einem ICE-Anschluss. Dabei ist die Infrastruktur nicht mal für die gegenwärtige Situation geeignet. Die nun im Zuge der aktuellen Umbaumaßnahmen erfolgte Öffnung des „Fahrradtunnels“ ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Stadt und Bahn haben hier ein gemeinsames Interesse; Wir erwarten von beiden mehr Engagement!“
„Die Öffnung der Fahrradzugänge war längst überfällig. Es ist uns unbegreiflich, wie einige wenige zahlende Radfahrer über Jahre von einer eigenen, nicht ausgelasteten Infrastruktur profitierten. Die deutliche Mehrheit der Pendler dagegen muss ihren Weg durch die immer überfüllten Haupttreppen suchen. Ein schneller Gleiswechsel oder der schnelle Ausgang zu den Bussen und Bahnen ist so nicht möglich und ein Ärgernis für jeden einzelnen Fahrgast“, betont Carim Maurice Farzaie, stellvertretender Vorsitzender der JU Darmstadt. Zwar sei langfristig eine komplette Modernisierung der Bahnsteige bspw. durch die Errichtung von Rolltreppen notwendig, das Problem dürfe aber keinesfalls weiter vor sich hergeschoben werden. „Es muss hier und jetzt Entlastung geschaffen werden. Und hier bietet sich die dauerhafte Öffnung dieser Zugänge einfach an.“, so Farzaie.
„Wenn der Hauptbahnhof für das immense Wachstum unserer Stadt gewappnet sein soll, dann kommt die Bahn langfristig gesehen nicht um eine Neugestaltung der Gleishalle mit einer Unterführung und weiteren Treppen herum“, so abschließend Jan Niklas Engel.

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