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JU Darmstadt setzt sich für nachhaltige Elektromobilität ein

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Auf dem Deutschlandtag der Jungen Union stellen die Hessen die Ideen der Darmstädter vor

"Das Thema Elektromobilität ist nach wie vor ein Aspekt, dem die aktuelle Politik der Bundesregierung nicht genügend Wichtigkeit beimisst.", so der Pressesprecher der JU Darmstadt, Jan-Eric Girts. Die Kaufpreisprämie sei zwar ein wichtiger Schritt, Elektroautos dem Verbraucher attraktiver zu machen, allerdings sei nach wie vor das Hauptargument gegen ein Elektroauto die mangelnde Verlässlichkeit in die Reichweite der Fahrzeuge. Die Junge Union Darmstadt setzt sich deshalb für ein umfassendes Infrastrukturprogramm ein, das der Bund zusammen mit Ländern und Gemeinden ausarbeitet und durchführen soll. Ziel dieses Programms soll eine flächendeckende Versorgung mit Ladestationen und Parkplätzen für Elektroautos sein. Des weiteren sollen die unterschiedlichen Techniken des Ladevorgangs vereinheitlicht werden, damit eine ständige Versorgung zu jeder Zeit garantiert ist. Ziel des Programmes soll langfristig sein, Vertrauen in die neue Technologie zu schaffen, denn nur so kann ein Markt für Elektromobilität entstehen, auf dem ein Wettbewerb stattfinden kann und so der Kaufpreis der Autos sinken würde.

Der Antrag ist im Folgenden in Gänze aufgeführt:

Förderung der Infrastruktur für mehr Mobilität elektrisch betriebener Automobile im Straßenverkehr

Die Junge Union Deutschlands setzt sich in Partei und Gremien für die Schaffung eines staatlichen Förderprogramms, welches die Infrastruktur (d.h. Ladestationen, gesonderte Parkplätze etc.) für elektrisch betriebene Automobile verbessert, ein. Gleichzeitig soll eine Vereinheitlichung der Bezahlmöglichkeiten (bspw. mit einer sog. Mobilitätskarte) und der Technik beim Tanken erfolgen.

Ein gleichlautender Antrag soll auf dem nächsten Bundesparteitag der CDU gestellt werden.

Begründung:

Ganz im Gegensatz zu einer Kaufprämie seitens des Staates beim Kauf eines elektrisch betriebenen Automobils, machte ein staatliches Förderprogramm, das die Infrastruktur elektrischer Mobilität unterstütze, den Kauf von E-Autos auch für den Bürger attraktiv. Eines der geläufigsten Argumente, das gegen den Kauf eines E-Autos spricht, ist das Misstrauen in das Mobilitätsversprechen. Kritikpunkte sind zum einen das nur unzureichend ausgebaute Netz an Ladestationen, Schnellladestationen und Parkplätze für Elektro-Autos, zum anderen der hohe Anschaffungspreis sowie die Reichweite der Batterie.
Da es dem Gesetzgeber nicht möglich ist, den Herstellern eine Mindestreichweite bei derzeitigem Stand der Forschungen vorzuschreiben, muss er an anderer Stelle für den Bürger den Kauf eines E-Autos attraktiver machen. In Anbetracht des sehr hohen Preises der sich auf dem Markt befindlichen Modelle biete sich die Förderung der Infrastruktur elektrischer Mobilität um ein Vielfaches mehr an, als eine Kaufprämie, welche bisher nur Firmen und den wenigen Konzernen in der Automobilwirtschaft, die elektrisch betriebene Automobile im Angebot haben, zugutekommt. Dass sich bei vorhandener Infrastruktur ein größerer potentieller wirtschaftlicher Markt entwickelt, liegt auf der Hand. Ein höheres Marktpotential würde es für mehr Firmen attraktiver machen, elektrisch betriebene Automobile zu entwickeln und zu verkaufen, durch das höhere Angebot am Markt hat der Kunde eine größere Auswahl und die Kosten im Allgemeinen für elektrische Mobilität sänken signifikant.
Zu beachten ist jedoch, dass die Bundesregierung dieses Förderprogramm mit den Ländern und den Kommunen abstimmt, sodass keine Doppelstrukturen auf der einen Seite und eine Unterversorgung an einem anderen Ort entstünden. Die Etablierung diese Programms sowie dessen Umsetzung seien neben den weiteren vielfältigen Aspekten der Energiewende ein großer Schritt, um Deutschland zukunftsfähig zu machen und den Wirtschaftsstandort Deutschland zu erhalten.

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