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„Die Tarifverhandlungen müssen bald abgeschlossen sein, um weiteren Schaden abzuwenden.“

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JU-Vorsitzender Jan Niklas Engel appelliert an die Vernunft der Verhandlungsparteien

„Durch den Tarifkonflikt werden zunehmend die unbeteiligten und arbeitenden Mitbürger
in Mitleidenschaft gezogen. Viele Menschen sind auf den ÖPNV angewiesen, auch Schüler
und Studenten. Wir als Junge Union treten dafür ein, dass diese nicht zum Spielball der
Verhandlungsparteien werden“, so Engel. „Es ist gut und richtig, dass die Arbeitnehmer von
ihrem Streikrecht Gebrauch machen, um fairere Löhne durchzusetzen. Es ist allerdings ein
Unding, dass die Busfahrer mit den Bussen die Straßenbahndepots blockieren. Das ist kein
solidarischer Akt seitens der Straßenbahnfahrer, das ist Nötigung“. Dadurch habe die HEAG
inzwischen den gesamten Betrieb einstellen müssen. Sämtliche Mitarbeiter werden durch
den Streik gehindert, ihrer Arbeit nachzugehen. Deshalb sei es im Interesse aller
verhandelnden Parteien, in absehbarer Zeit eine annehmbare Lösung zu finden.

Auf gänzliches Unverständnis stößt bei den Jungen Christdemokraten die Entscheidung der
Gewerkschaft, bis zum Beginn des Schlichtungsverfahrens weiter zu streiken. „Ich habe
zunehmend das Gefühl, dass die Tarifverhandlungen auf dem Rücken der Bürger
stattfänden, mit den wartenden Fahrgästen als Faustpfand. Das ist mittlerweile nicht mehr
hinnehmbar. Man könnte das Gefühl bekommen, die Fahrgäste seien beiden
Verhandlungsparteien gleichgültig“.

Zudem sei die Umweltsituation mit jedem folgenden Streiktag weiterhin angespannt. „Zu den Stoßzeiten verstopfen Autos sämtliche Hauptverkehrsstraßen. Die Feinstaubsituation, die ohnehin schon schwierig ist, verschärft sich dadurch drastisch.“, gibt Engel zu bedenken.
Neben den Schäden an der Umwelt und dem gereizten Gemüt der Bürger sei ein wirtschaftliches Ausmaß des Schadens noch nicht bestimmbar. Engel abschließend: „Wir appellieren an alle beteiligten Parteien, im Schlichtungsverfahren endlich zu einer Lösung zu kommen und den Regelbetrieb wieder
aufzunehmen.“

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