2. August 2018: JU Bremen läutet Bürgerschaftswahlkampf ein

Am 26. Mai 2019, dem Tag der Europawahl, wird im Land Bremen eine neue Bürgerschaft gewählt. Mit unserem neuen Spitzenkandidaten Carsten Meyer-Heder (wir berichteten) sind wir uns sicher, nach 70 Jahren Sozialdemokratie in Bremen den Wechsel zu vollziehen! Passend dazu hat sich unser AK Wahlkampf konstituiert, um bereits jetzt über mögliche Kampagnen, die Installation einer Wahlkampfzentrale und erste Wahlkampfthemen zu diskutieren. Eines der zentralen Elemente soll, wie auch bei der Bundestagswahl, der Tür-zu-Tür Wahlkampf bilden. Darüber hinaus wollen wir eine umfangreiche Neumitgliederkampagne starten. Unterstützt werden wir unter anderem auch von unseren befreundeten Nachbarverbänden. Wer Wahlkampf-Atmosphäre vermisst, und uns unterstützen möchte kann sich gerne per Social Media oder E-Mail bei uns melden. Wir starten motiviert in den Wahlkampf!

21. Juli 2018: Neue Veranstaltungsreihe in Bremen, unser Meet JU up!

Unter dem Motto: Stammtisch war gestern, Meet JU up! ist heute, sind wir im Juli in unsere neue Veranstaltungsreihe gestartet.
Der stellvertretende Kreisvorsitzende im größten Kreisverband im Lande Bremen, Lukas Dietzel, organisiert zukünftig für alle Mitglieder und Interessierten das Format Meet JU up!
Hintergrund der Veranstaltungsreihe, bei der es um einen lebendigen Austausch gehen soll, ist, dass bei Stammtischen im klassischen Format oft dieselben Personen anwesend sind und Interessierten, sowie Neumitgliedern der Anschluss an gewachsene Strukturen schwer fällt.
Durch unser Meet JU up! sprechen wir gerade diese Personen an und binden diese aktiv in unsere Runden mit ein. Dabei stehen nicht etwa trockene politische Debatten im Mittelpunkt, sondern der Spaß und gerade auch das Private, was oft beim gegenseitigen Kennenlernen hilft, gerade wenn man merkt, dass der Nebenmann vielleicht die gleichen Interessen verfolgt.
Das nächste Meet JU up! wird im Oktober stattfinden, beim letzten Mal konnten wir einige JUler aus dem umliegenden Kreisverbänden in Niedersachen begrüßen und wir würden uns freuen, euch auch beim nächsten Mal wieder in unserer schönen Hansestadt begrüßen zu dürfen.

14. Juli 2018: Sommer-Grillen bei der JU Bremen Nord

Bei strahlendem Sommerwetter fand am 14. Juli das Grillen der JU Bremen Nord statt. Bei heißen Würstchen, leckeren Salaten und kühlen Getränken diskutierte man angeregt zwischen Jung und Alt über die Gesundheitsversorgung, Bildung und das wichtigste Thema des Tages – das Spiel um Platz 3 der Fußball-WM zwischen Belgien gegen England. Rainer Bensch, Kreisvorsitzender der CDU Bremen-Nord und gesundheitspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion in der Bürgerschaft überbrachte Grußworte des Kreisverbands sowie des Landesverbands. Darüber hinaus haben wir uns sehr gefreut ein neues Mitglied willkommen zu heißen. Siegerin des Tippspiels wurde Isabeau Lüddecke, die das Endergebnis von 2 – 0 für Belgien richtig voraussah.

21. Juni 2018: Sind Wahlumfragen noch repräsentativ? Die dimap-Diskussion

Sind Wahlumfragen noch repräsentativ? Verändert die Digitalisierung den Markt und was kann über kommende Wahlen noch vorhergesagt werden? Diesen und anderen Fragen ist die Junge Union Bremen am Dienstag Abend, den 21. Juni im CDU Haus zusammen mit Florens Mayer, dem Leiter des Berliner dimap Büros, in einer spannenden Diskussion nachgegangen.

Jeder kennt die ARD-Wahlberichtserstattung um 18:00 wenn die ersten Trends der aktuellen Landtagswahlen und der Bundestagswahl vorgestellt werden. Doch wer steht eigentlich dahinter und wie werden solche Stimmungsbilder erstellt. Dimap ist eine Gesellschaft für Trend und Wahlforschung mit 25 Mitarbeitern und Sitz in Berlin. Während des Wahltages werden Stichproben gezogen. Wählern füllen dafür ein von dimap erstellten Fragebogen kurz nach der Wahl aus, anhand derer die Hochrechnungen erstellt werden. Die Teilnahme an dieser Befragung ist freiwillig und anonym.

Nicht nur während der Wahl wird Meinungs- und Wahlforschung betrieben auch schon ein Jahr vor den Wahlen werden Trends und die Stimmung in der Bevölkerung erforscht. Wie zufrieden sind die Bürger mit der derzeitig betriebenen Politik, ist ein Wechsel möglich und welche Wahlkampfthemen bewegt die Wählerschaft? Im kommenden Mai 2019 wird wieder in Bremen gewählt. Daher wollten wir wissen was sind die Prognosen und hat die CDU eine reelle Chance den Umfragen zu beurteilen. Untersuchungen haben gezeigt das die Stammwählerschaften sinken. Viele Bürger entscheiden nur unmittelbar vor der Wahl welcher Partei sie ihre Stimme geben und ob Sie überhaupt wählen gehen. Somit ist es schwierig genaue Aussagen zutreffen. Jedoch ist eins klar die Unzufriedenheit ist groß aber ist sie groß genug für einen Wechsel? Die Sorge der Unbekanntheit des CDU Spitzenkandidatens, Carsten Meyer-Heder, ist unbegründet auch bei anderen Landtagswahlen wurden unbekannte Kandidaten zum Wahlsieger. Des Weiteren gibt es eine Anzahl an Politikfelder bei denen Wähler Kompetenzen bei der CDU sehen, diese sind Inneresicherheit, Verkehr und Wirtschaft. Diese Stärken sollten ausgenutzt werden, da eine Grundzufriedenheit schon besteht. Um sich nicht durch Bundespolitische Trends der CDU beeinflussen zu lassen wird zur Abgrenzung geraten und die Verlagerung des Fokus auf Landesthemen. Zu Personenstimmen konnte Florens Mayer leider keine Auskunft geben, da diese nicht analysiert werden.

Es liegen spannende Monate vor uns. Ob wir uns letztendlich auf Wahlumfragen verlassen können ist ungewissen. Klar ist die Herausforderungen für Wahlumfragen steigen. Zum einen wegen der Digitalisierung und technischen Veränderungen, als auch durch die volatilere Verhaltensweise der Wähler. Um eine erfolgreiche Umfrage am Telefon durchzuführen müssen 10 Anrufe getätigt werden. Verschiedene Kanäle müssen abgedeckt werden, da junge Menschen keinen Festnetzanschluss besitzen und ältere Menschen keinen Internetzugang haben. Phänomene wie der sogenannten SHY-Effekt, die nicht wahrheitsgerechten Ausagen der Afd-Anhänger, und die steigende Zahl der Briefwähler erschwert eine genau Vorhersage noch zusätzlich.

von Isabeau Lüddecke

3. Juni 2018: Klausurtagung des JU Kreisverbandes

Am letzten Sonntagnachmittag war es Zeit für die erste Klausurtagung des neugewählten Kreisvorstands der Junge Union Bremen. Wir haben uns mit Inhalten, Zielen und Veranstaltungsformaten für die Zukunft beschäftigt und freuen uns u.a. auf eine neue Veranstaltungsreihe ab September 2018 und einem spannenden Wahlkampf für die Bürgerschaftswahl, in dem wir für unsere Themen kämpfen werden!

30. April 2018: Zu Besuch bei der Jungen Polizei der DPolG

Wir als Junge Union sind ander als andere politische Jugendorganisationen in Bremen sehr an einem konstruktiven Dialog mit unseren Polizeikräften interessiert, welche tagtäglich aufopferungsvoll unseren Rechtsstaat verteidigen. Daher haben sich unsere Kreisvorsitzende aus Bremen, Theresa Gröninger, und der Beisitzer des Kreisvorstandes Johannes Klinckradt am 30.04.2018 mit jungen Vertretern der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) getroffen, um gemeinsam die Situation der Bremer Polizei zu erörtern. Uns wurde schnell klar, dass es einige Punkte gibt, an denen die falsche Sparpolitik des Innensenators an der Bremer Polizei deutlich wird. Um eine Trendwende zu erreichen haben wir deshalb auf dem Landesparteitag der CDU Bremen zwei Anträge eingebracht, welche jeweils einstimmig angenommen wurden.
Der erste Antrag befasst sich damit, die Qualität der Ausbildung junger Polizisten zu steigern und bei einer Zielmarke von 160 Polizisten jährlich die notwendigen Kapazitäten zu schaffen. Konk-ret fordern wir pro Jahr zwei Einstellungstermine sowie die Ausbildung zentral auf einem Polizei-Campus zu bündeln. Dies schließt u.a. die akademische und sportliche Ausbildung mit ein, als auch die Einrichtung von taktischen Übungseinsatzräumlichkeiten. Des Weiteren müssen zusätzliche Computer bereitgestellt werden, um auch im digitalen Sektor die bestmöglichste Ausbildung gewährleisten zu können.
Um digitale Neuerungen geht es auch explizit im zweiten Antrag: Dabei fordern wir Polizisten im Einsatz mit mobilen Tablet Computern und mobilen Kartenlesegeräten auszurüsten. Abfragen per Funk sind ungenau, führen häufig zu langen Wartezeiten und steigern das Sicherheitsrisiko der Beamten, welches auch durch das Mitführen von großen Geldbeträgen z.B. am Ende einer Schicht erhöht ist. Dieser Missstand kann durch das Bargeldlose Bezahlen mit mobilen Kartenlesegeräten behoben werden. Dies ist in anderen Bundesländern bereits Standard, doch Bremen hat hier leider noch großen Nachholbedarf.

Johannes Klinckradt

24. April 2018: Sind rechtsfreie Räume rechtens?

Veranstaltungsreihe: Ist Bremen auf dem linken Auge blind?

Gestern hat unsere Kreisvorsitzende Theresa Gröninger mit Felix Sprey von der DPolG Bremen und dem Rechtsanwalt Florian Würzburg im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe: "Ist Bremen auf dem linken Auge blind?" über rechtsfreie Räume diskutiert.
Die Ergebnisse in Kurzfassung: Existieren rechtsfreie Räume? Ja, wenn auch oftmals nur lokal und temporär. Sind rechtsfreie Räume rechtens? Nein, denn sie greifen in die Rechte anderer ein. Was können wir dagegen tun? Zum Beispiel die Effizienz der Polizeiarbeit steigern. Hierfür stehen wir mit der DPolG Bremen nun im engen Austausch und werden gemeinsam politische Ideen entwickeln.

Als politisches Schlagwort geistert der Begriff „Rechtsfreier Raum“ durch die Politik und Medien. In den Zeiten in denen die Polizei personell unterbesetzt ist fühlt der Bürger sich oftmals unwohl und bedauert, dass oftmals exekutive Kräfte fehlen, um „Recht und Ordnung“ durchzusetzen. Die Innere Sicherheit wird zu einem zentralen Thema auf der politischen Agenda. Der Polizist und Gewerkschaftler der DPolG Felix Sprey wird die Frage nachher aus Exekutiver Sicht beleuchten. Doch zunächst schildert uns der Rechtsanwalt Florian Würzburg die juristische Sicht auf rechtsfreie Räume. Im Anschluss daran haben wir Zeit für Fragen und Diskussion.

Warum stellen wir uns als Junge Union Bremen heute der Frage nach „rechtsfreien Räumen“?: Auch wir sind auf den Straßen Bremens unterwegs und erleben offensichtlichen Drogenhandel am Sielwall-Eck, Ausschreitungen der Ultras gegen die Hooligans wie der am Ziegenmarkt, eine offensichtliche Verrohung an der Bremer Disco-Meile, kennen die Bilder der G20 Proteste in Hamburg, hören Horrorgeschichten wie „Da traut die Polizei sich nicht mehr rein“ und ärgern uns über linke Hausbesetzungen.
Der regierende Berliner Bürgermeister hat zu der Debatte um Rechtsfreie Räume in seiner Stadt gesagt: „No-go-Areas“ gebe es nicht. Seine Begründung: „Das wären ja Räume, in denen man sich nicht mehr frei bewegen kann, in denen man Angst haben muss um sein Leben, und das gibt es in Berlin nicht.“ Um ehrlich zu sein: Ich erlebe das in meinem alltäglichen Leben in Bremen, da heißt es: „Geh nicht nach dem Feiern durch die Wallanlagen zurück! Wenn du nach 22h am Bremer Hauptbahnhof ankommst, gehe ohne Umwege zu einem Taxi. Bei den Straßenbahnen kann man ja nicht warten. Ich gehe nicht mehr ins Viertel. Mir ist das unheimlich in den Nebenstraßen.“ Jetzt habe ich keinen sehr ängstlichen Freundeskreis, aber die Ratschläge nicht hier oder dorthin gehen zu können ärgern mich maßlos. Ich lebe in einem freien Land, also möchte ich mich auch frei bewegen können. In einem Interview mit dem Handesblatt hat der BKA – Chef Holger Münch verkündet: Es gibt in Deutschland keine No-go Areas. Insgesamt gehen die Straftaten zurück, doch die Bürger fühlen sich immer unsicherer und empfinden Orte als rechtsfrei.

Als Junge Union sehen wir Gesetze als Spielregeln, an die sich die Bürger in diesem Land zu halten haben. Gleichzeitig sehen wir Grundfreiheiten, die durch die Grundgesetze abgebildet werden. Allerdings erleben wir in unserem alltäglichen Zusammenleben, dass Menschen offensichtlich gegen diese Spielregeln verstoßen. Die Polizei scheint in vielen Fällen machtlos, die Bremer Politik oftmals lustlos auf Veränderung und beim Bürger schleicht sich Stück für Stück das Gefühl von Angst ein. Die Bilder der G20 Proteste sind bei uns allen noch in den Köpfen. Ein vermummter Block, der Gegen die Exekutive des Staates ankämpft und dabei vor Verletzungen keine Rücksicht nimmt. Besetzte Häuser gelten als „No-Go“ Area für staatliche Akteure, aber wieso sind manche gleicher als die anderen Bürger? Für Bewohner ist die Rote Flora in Hamburg ein „Freiraum autonomer Lebensverwirklichung“ und sie werfen im „Angriffsfall“ Steine auf Streifenwagen. Im näheren Umkreis stellte die Polizei in fünf Jahren 600 Straftaten fest. Gleichzeitig hat sich herausgestellt, dass die Flora als Kommandostützpunkt für die G20 Proteste gedient hat. Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe: Ist Bremen auf dem linken Auge blind? Möchten wir uns nun die grundsätzliche Frage stellen: Sind rechtsfreie Räume rechtens? In den Augen der Jungen Union existieren sie in der Form von „Orten an denen sich ein Otto-Normal-Bürger besser nicht aufhalten sollte“.

Selbstverständlich kann man als Urheber von „von „Orten an denen sich ein Otto-Normal-Bürger besser nicht aufhalten sollte“ nicht nur den politisch linken Flügel nennen. Aber für uns ist die der linksextreme Rand ein entscheidender Akteur, denn sie kritisieren die Staatsmacht und beschwören für sich freie Räume und Versuche der „polizeilichen Stürmung“ oder Durchsuchung haben zumindest in Berlin zu gewalttätigen Auseinandersetzungen geführt.

Theresa Gröninger

21. April 2018: Brementag

Am 21. April 2018 hat sich die Junge Union Bremen zu ihrem Landestag, dem Brementag, getroffen. Wir haben uns besonders über den Besuch von Carsten Meyer-Heder und Elisabeth Motschmann MdB gefreut. Unsere Beschlüsse des Brementags findet ihr in Kürze unter "Downloads".

1. März 2018: 5 vor 7 - Meinungsdiktatur im Bildungswesen: Der Fall Baberowski an der Uni Bremen

Veranstaltungsreihe: Ist Bremen auf dem linken Auge blind?

"Redefreiheit für Gleichgesinnte!"

Im letzten Jahr hat ein von der Konrad-Adenauer-Stiftung Bremen organisierter Vortrag des Historikers Jörg Baberowski für Unruhe gesorgt. Der international renommierte Wissenschaftler sah sich durch den Asta der Uni Bremen großem Gegenwind ausgesetzt. Mit dem Leiter der Konrad- Adenauer-Stiftung Bremen Ralf Altenhof haben wir im Rahmen eines Frühstücksgesprächs den Fall Baberowski aufgearbeitet und im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe: "Ist Bremen auf dem linken Auge blind?" beleuchtet.

Zu einer für politische Veranstaltungen ungewohnt frühen Stunde traf sich die Junge Union Kreisverband Bremen am 1. März. Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe „Ist Bremen auf dem linken Auge blind?“ begrüßten die rund 20 JU’ler den Leiter des Bremer Bildungswerkes der Konrad-Adenauer-Stiftung, Dr. Ralf Altenhof, um Punkt 6.55 Uhr zum gemeinsamen Frühstück.
Auf Einladung des Kreisverbands Bremen schilderte Dr. Altenhof die Ereignisse rund um die Veranstaltung mit Professor Jörg Baberowski vom Oktober 2016. Der Historiker und Stalinismusexperte von der Humboldt-Universität Berlin war von der KAS und dem Ring Christlich-Demokratischer Studenten an die Uni Bremen eingeladen worden und sollte eigentlich sein Buch „Räume der Gewalt“ vorstellen. Doch bereits kurz nach Bekanntgabe des Vortrags legte der AStA formelle Beschwerde dagegen ein und forderte das Rektorat auf, die Veranstaltung zu unterbinden und erhielt dafür viel Zuspruch aus der linken Szene.
Professor Baberowski sei nach Ansicht der Studentenvertretung ein Rechtspopulist, der „in der jüngeren Vergangenheit wiederholt gewalttätige Ausschreitungen gegen Geflüchtete und Anschläge auf deren Unterkünfte [rechtfertigte]“. Obwohl die Universität Bremen die Raumfreigabe nicht zurückzog, entschloss sich die KAS auf Anraten des Staatsschutzes den Vortrag aus Sicherheitsgründen in die eigenen Räumlichkeiten zu verlegen.

Es folgte eine bundesweite Debatte über Meinungsfreiheit an Universitäten sowie ein monatelanger Rechtsstreit zwischen dem AStA und Baberowski, welcher viel Solidarität aus der Wissenschaft und den Medien bekam, seine einstweilige Verfügung im Juni 2017 aber zurückzog, da das Oberlandgericht Köln die Kritik an ihm – unabhängig davon, ob sie inhaltlich korrekt sei – von der Meinungsfreiheit gedeckt sah.

KAS und RCDS sind regelmäßig Anfeindungen von Links ausgesetzt, der „Fall Baberowski“ aber war eine neue Dimension. Für die JU Bremen ist klar: Unterdrückung, Diffamierung und Gewalt dürfen nie als Teil der politischen Kultur akzeptiert werden!

René Mittelstädt

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21. Februar 2018 : Schliesst sich bei links und rechts der Kreis?

Am 21. Februar 2018 habe ich die Veranstaltung der Jungen Union „Schließt sich bei links und rechts der Kreis“ als Mitglied und Interessent besucht. Die Junge Union wusste nicht genau wie viele Interessenten der Veranstaltung beiwohnen würden und aus welchen politischen Spektrum diesen kommen würden. Daher haben wir einige Sicherheitsmaßnahmen ergriffen und zum Beispiel direkt am Eingang größere Taschen kontrolliert. Der Großteil der Besucher war friedlich gesinnt, nur vereinzelt wurden verdächtige Gegenstände in den Taschen gefunden. Als Redner konnte Therese Gröninger einen ihr bekannten Doktor der Universität Bremen anwerben, den Herrn Dr. Wolf. Dieser konnte uns mit umfangreichen Theorien über das Verhalten und der politischen Gesinnung der Rechten und Linken aufklären. Ebenfalls hat er ein sehr gutes Fazit aus der Rede gezogen und seine Aussage, dass sich der Kreis am Ende schließt, mit guten Argumenten untermauert.
Die Diskussion mit dem Herrn Dr. Wolf war sehr anregend und er wurde auch mit sehr kritischen Fragen konfrontiert, die er jedoch sehr professionell beantworten konnte.
Unsere Bezirksvorsitzende Therese Gröninger hat zu guter Letzt noch die Frage, warum wir gerade eine Veranstaltungsreihe (Ist Bremen auf dem linken Auge blind?) über Linksextremismus veranstalten würden, beantwortet: Über Rechtsextremismus gäbe es regelmäßig Veranstaltungen. Zudem hat sie noch hinzugefügt, dass wir, die JU, mit dem linken Spektrum aus Bremen mehr in den Austausch gehen müssten.
Für mich war es eine sehr informative und erfolgreiche Auftaktveranstaltung.
Bastian Tietjen

3. Februar 2018: Kohlfahrt der JU Bremen

Am Samstag, den 03.02.2018 war es endlich soweit, unsere langerwartetet zweite JU Bremen Kohlfahrt konnte pünktlich um 15:00 Uhr beginnen.
Es hatten sich auch in diesem Jahr wieder einige unserer Mitglieder am CDU Haus in der Bremer Innenstand eingefunden. Besonders erfreulich war, dass unsere Kohlfahrt wieder von vielen Gäste aus dem letzten Jahr gebucht wurde. Ein gutes Zeichen!
Ziel der Kohlfahrt sollte das schöne Grasberg vor den Toren Lilienthals sein. Da der Weg vom CDU Haus nach Grasberg selbst für Kohlfahrt Veteranen zu Fuß etwas weit war, machten wir uns mit der Straßenbahn auf das erste Teilstück des Tages bis ins Zentrum von Lilienthal.
Dort angekommen und von den ersten Bieren auf dem Weg gestärkt, drehten wir die Musik auf und wärmten uns bei perfektem Kohlfahrtwetter mit einer Runde Flunkyball auf.
Es zeigte sich auch gleich, warum unsere Mitglieder sich in ihrer Freizeit lieber mit Politik beschäftigen als mit Sport: das Treffen der Flasche in der Mitte des Spielfelds schien für viele selbst nüchtern eine kaum zu bewältigende Hürde ;)
Insgesamt waren wir knapp 3 ½ Stunden mit unserem Wagen Richtung Grasberg unterwegs, sicher eine interessante Erfahrung für Stadtmenschen, im Dunkeln über einsame Feldwege und nur der weite Horizont voraus; zumindest waren wir zu dem Zeitpunkt nicht mehr zu überhören. Zum Glück hatten wir für das letzte Teilstück im Dunkeln Fackeln dabei, diese sorgten für eine einzigartige Stimmung auf unserem Weg. Schlussendlich erreichten wir den Grasberger Hof mit einiger Verspätung erst nach Sonnenuntergang. Auf uns wartete ein großer Festsaal mit einigen hundert anderen Kohlfahrern und einer Live Band, die den ganzen Abend für großartige Stimmung unter den Gästen sorgte.
Die Qualität des Essens im Grasberger Hof gehörte laut Rückmeldung unserer Teilnehmer auch in diesem Jahr ganz klar zu den besten Kohlessen auf Kohlfahrten. So konnte sich auch das Organisationsteam spätestens jetzt ganz beruhigt dem Feiern hingeben.
Zu unserem Kohlpaar wurden in diesem Jahr Theresa die Erste und Ralf der Weise gewählt - beide haben schon verlauten lassen, voller Elan an die Planung der nächsten JU Bremen Kohlfahrt zugehen.
Der Abend im Grasberger Hof verging genauso wie unser Marsch zu unserer Location wie im Fluge, Ruckzuck war es kurz nach 24 Uhr und wir machten uns auf mit dem von uns organisierten Bus Shuttle zurück zum Bremer Hauptbahnhof.

11. Januar 2018: Neumitgliedertreffen des KV Bremen

Großes Interesse am Neumitgliedertreffen des Kreisverbands der Jungen Union Bremen

Um Neumitgliedern den Einstieg zu erleichtern, trafen sich rund ein Dutzend alte und neue Mitglieder des JU Kreisverband Bremen am 11. Januar im JU-Büro, um sich bei Glühwein und Spekulatius in lockerer Atmosphäre kennenzulernen. Die Stimmung war gut und die „Neuen“ konnten all ihre Fragen loswerden. Hierzu gehörten unter anderem Beteiligungsmöglichkeiten an der Arbeit im Kreisverband. Allgegenwärtig war natürlich die Frage nach der Bildung einer neuen Regierung. Es war Konsens, dass es wichtig sei, die Stellung junger Abgeordneter in einer neuen Regierung, aber auch vor Ort in Bremen zu stärken. Das Neumitgliedertreffen ist ein Format, welches die JU Bremen schon seit langem nutzt und dessen Häufigkeit wieder intensiviert wird. Das Treffen am 11. Januar diente auch dazu, ein inhaltliches Konzept für eine Veranstaltungsreihe in diesem Jahr zu entwerfen. In einem kreativen Brainstorming, unterstützt durch den frischen Wind und die Ideen der Neumitglieder, haben wir erörtert, welche Themen im Jahr 2018 besondere Beachtung erfahren sollten. Neben vielen anderen Themen wurde die Frage aufgeworfen, ob es im öffentlichen Diskurs und in der veröffentlichten Meinung einen Unterschied zwischen Linksextremismus und Rechtsextremismus gibt. Dieser Frage wird nun in einer sich über das gesamte Jahr 2018 erstreckenden Veranstaltungsreihe nachgegangen werden mit der Frage: „Schließt sich bei Rechts und Links der Kreis“?

16. Dezember 2017: Weihnachtsfeier der Jungen Union 2017

Der Kreisverband Bremen Stadt hat zum Ausklang des Jahres 2017 zu einer Weihnachtsfeier für JU Mitglieder und Freunde eingeladen. Bei Glühwein, Hot Dogs und einem leckeren Buffet wurde im JU Büro in der Bremer Innenstadt auf das spannende Bundestagswahlkampfjahr 2017 zurückgeblickt und unterschiedliche Hoffnungen und Vorstellungen für eine baldige Regierungsbildung diskutiert.

4. September 2017: Public Viewing - Kanzlerduell

Volles Haus beim Kanzlerduell zwischen Angela Merken und Martin "Gottkanzler" Schulz. Auf Initiative des Arbeitskreis Wahlkampfs haben ca. 60 Leute den Weg in das CDU-Haus am Wall gefunden, um gemeinsam dem wahlentscheidenden Duell der beiden Kanzlerkandidaten entgegen zu fiebern. Es war das erste Mal im laufenden Wahlkampf dass die Spitzenkandidaten von SPD und CDU aufeinandertreffen und umso spannender wurde dieser Termin erwartet. Das Fernsehduell Merkel gegen Schulz galt als letzter Strohhalm der SPD, das Ruder doch noch einmal herumzureißen. Merkel zeigte sich erfahren und souverän und ließ die Attacken von Martin Schulz an sich abprallen. Für uns ging sie als Gewinnerin aus der Debatte und somit ist der Wahlkampfendspurt eingeläutet. Nun heißt es weitere Stimmen für die CDU zu sammeln, damit wir die Bundestagswahl am 24. September 2017 für uns entscheiden können.

28.-30. Juni 2017: Im politischen Berlin. Die JU zu Besuch bei Bettina Hornhues MdB

Der Arbeitskreis Wahlkampf der Jungen Union Bremen alias TeamTheresa 2017 hat vom 28.-30. Juni 2017 die bremische Bundestagsabgeordnete Bettina Hornhues aus Bremen Nord besucht. Dort wurde ein vielfältiges Programm geboten und ein Blick hinter die Kulissen des politischen Berlins ermöglicht. Gerade im Wahlkampf für die junge Bundestagskandidatin Theresa Gröninger war es besonders spannend, den Bundestag live miterleben zu dürfen. Dort konnten die Berlinfahrer einer spannenden Debatte über die Unterbringung von psychisch Erkrankten verfolgen und haben knapp die Abstimmung für die "Ehe für alle" verpasst. Neben einem Besuch im Entwicklungsministerium, wo vor allem die internationale Entwicklungszusammenarbeit ein Thema war, gab es eine Bootsfahrt mit architektonischer Führung über die Berliner Spree, einen Museumsbesuch und viele politische Gespräche. Wir bedanken uns bei dem Bundespresseamt für die Diskussion und bei Bettina Hornhues für die Einladung.

8. März 2017 - 5 vor 7 (finanzpolitisches) Frühstück mit Jens Eckhoff MdBB

Bremen morgens um "5 vor 7": Der Kreisverband der Junge Union Bremen diskutiert beim Frühstück mit dem finanzpolitischen Sprecher der CDU-Fraktion Land Bremen, Jens Eckhoff, über die finanziellen Handlungsmöglichkeiten Bremens. "Die junge Generation muss Vorschläge machen, wie sie sich Bremen 2030 vorstellt. Das ist auch Aufgabe der JU", betonte Eckhoff. Lieber Jens, wir machen uns an die Arbeit!

Das regelmässig stattfindende Frühstück ist um spätestens 8.30 Uhr beendet, sodass alle gestärkt und mit Kaffe versorgt an ihren Arbeitsplatz oder in die Uni können.