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Mit Weserfähren den Bremer Stadtverkehr entlasten

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Vorbilder für eine solche Fährverbindungen sind die Hafenfähren in Hamburg

Insgesamt erstreckt sich Bremen von Nord nach Süd auf über 38 Kilometer. Das hierbei
verbindende Element ist die Weser, die breit ausgebaut als Wasserstraße die Möglichkeit
bietet den innerstädtischen Verkehr durch eine Fährverbindung als Teil des öffentlichen
Nahverkehrs zu entlasten. „Vorbilder für eine solche Fährverbindungen sind die Hafenfähren
in Hamburg, die seit Jahren als Erfolgsmodell auf der Elbe schippern.“ so unsere
Kreisvorsitzende Theresa Gröninger.
Eine funktionierende Fährverbindung würde vor allem den Verkehr zu Arbeitsbeginn und
Heimreise an kritischen Stellen z.B. in der Überseestadt, aus Bremen Nord in die Innenstadt
und an weiteren Stellen deutlich entschärfen und Staus verhindern. Ebenfalls würden
Weserfähren den Verkehr auf den Brücken entlasten und die Stadtteile rechts und links der
Weser enger miteinander verbinden. Als Haltestellen wären der Fähranleger Vegesack,
Anleger 13 am GOP-Steigenberger Hotel, der Martini-Anleger an der Schlachte und der
Anleger am Weserstadion denkbar. Somit müsste kein Geld in den Aufbau einer neuen
Anlegerinfrastruktur investiert werden.
Als Kreisverband der Jungen Union Bremen fordern wir alle Parteien auf, die Umsetzung einer
Fährverbindung als Teil des öffentlichen Nahverkehrs zu prüfen und als realistische
Möglichkeit der Verkehrsentlastung in Betracht zu ziehen. Eine Längsverkehrsverbindung mit
Fähren auf der Weser ist auch Teil des Verkehrsentwicklungsplan Bremen 2025. Dieser
Betrachtung liegt eine Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 1994 zu Grunde. Allerdings haben
sich die Voraussetzungen bis heute u.a. durch die Erschließung der Überseestadt verändert
und die Kosten somit verringert. Wir fordern den Grünen Verkehrssenator Bremens, Joachim
Lohse, auf, umgehend die Einführung von Weserfähren als Teil des ÖPNV in Bremen zu prüfen
und umzusetzen.

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