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Junge Union fordert Auseinandersetzung mit Elektromobilität

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"Die Energiewende wird angepriesen, eine Teilnahme soll jedoch nicht erfolgen."

Der Landesverband der Jungen Union Bremen kritisiert die Aussagen des Sprechers der Bau-, Umwelt- und Verkehrsbehörde, Jens Tittmann, scharf. Tittmann sagte dem Weser-Kurier am 15. Mai unter anderem, dass sich der Fuhrpark der Polizei nicht für eine Umstellung auf Elektromobilität eigne. Anlass für diese Aussagen war mitunter ein Antrag der Jungen Union zum Thema „E-Mobility des öffentlichen Fuhrparks“, welcher auf dem Landesparteitag der CDU am Samstag einstimmig angenommen wurde. „Hier wird die Doppelmoral der grünen Umwelt- und Verkehrsbehörde ersichtlich, die Energiewende wird angepriesen, eine Teilnahme soll jedoch nicht erfolgen“, so der Landesvorsitzende Philipp van Gels. Antragssteller Kjell Timon Menke weist die Aussagen Tittmans zurück. „Ein Blick ins niedersächsische Umland zeigt, dass dies nicht stimmt. So setzen zum Beispiel Hannover, Göttingen oder Braunschweig seit längerer Zeit auf Plug-In-Hybride von Volkswagen. Diese ermöglichen es, in der Stadt rein elektrisch und somit umweltschonend zu fahren. Wird eine Einsatzfahrt aufgenommen, kann automatisch der Verbrennungsmotor zugeschaltet werden, sodass eine große Leistung vorhanden ist und es weiterhin keinerlei Reichweitenprobleme gibt.“

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