Der Tunnel bietet 2500 Quadratmeter in bester Innenstadtlage, die Frage ist, warum wir die laufenden Kosten der Instandhaltung akzeptieren, ohne den Raum zu nutzen?

Bremen, 6. Juli 2018: Als Kreisverband der Jungen Union sprechen wir uns dafür aus den Brilltunnel zu reaktivieren. „Bei dieser Debatte geht es nicht allein um den tragischen Unfall der letzten Woche am Straßenübergang an der Schlachte. Es geht darum weitere Gefahrenherde für Fußgänger an der unübersichtlichen Kreuzung zu entschärfen.“, so die Kreisvorsitzende Theresa Gröninger. Der 1968 eröffnete Tunnel wurde 2009 dichtgemacht, weil er sich zu einem Angstraum entwickelt habe. Mittlerweile schreiben wir das Jahr 2018 in dem Angsträumen durch ein funktionierendes Beleuchtungskonzept und eine ausgeklüngelte Videoüberwachung entgegengewirkt werden kann. Das Verkehrsaufkommen in Bremen wird auch zukünftig steigen, sodass eine Tempo 30 Zone einen Stau bis zum Bahnhof bedeuten würde. Dann bewegt sich auf den Straßen in der Bremer Innenstadt gar nichts mehr.
Weiterhin sehen wir in den unterirdischen Geschäften die Möglichkeit für Start-Ups aus Bremen die Marktfähigkeit ihrer Produkte durch Laufkundschaft zu testen. Die Geschäfte können flexibel und zu günstigen Mieten an junge Kreative aus Bremen in Form von „Pop-Up-Stores“ vermietet werden. Dies belebt die unterirdische Kreuzung und schafft Raum für Ladenflächen, die sich oberirdische Mieten kaum leisten könnten. Das führt weiterhin zur Revitalisierung der Innenstadt durch neue Geschäfte und einzigartige Marken. Die Kreisvorsitzende dazu: „Der Tunnel bietet 2500 Quadratmeter in bester Innenstadtlage, die Frage ist, warum wir die laufenden Kosten der Instandhaltung akzeptieren, ohne den Raum zu nutzen?“. Attraktive Ladenfläche und mehr Sicherheit für Fußgänger: für uns klingt das nach einer Win-Win Lösung für die Bremer Bevölkerung.

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