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Fachkräftemangel und Digitalisierung sind schwer zu trennen

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JU im Gespräch mit Wirtschaftsjunioren

Der Kreis Siegen-Wittgenstein steht hinsichtlich des größer werdenden Fachkräftemangels und der Digitalisierung vor großen Herausforderungen. Die Junge Union Siegen-Wittgenstein informierte sich deshalb in einem Gespräch mit den Wirtschaftsjunioren Südwestfalen über die Situation im Kreis und die eigenen Erfahrungen der Unternehmer. Als Gäste bei der Jungen Union konnten die Unternehmer Christina Schmidt, Markus Weber und Magnus Theile begrüßt werden, die alle ihre eigenen Erfahrungen gemacht haben. Gerade durch die Digitalisierung seien neue Qualifikationen gefragt, die in zunehmendem Maß immer schwere zu finden seien. „Wir brauchen junge Leute, die bereits etwas mit IT anfangen können. Da sehen wir in Zukunft Probleme unseren Bedarf zu decken“, so Magnus Theile. Ein großes Problem sahen die drei vor allem im Bildungssektor, in dem die Vermittlung der nötigen Kenntnisse noch zu wenig Platz habe. „Da muss sich dringend etwas tun. Wir sind im 21. Jahrhundert und sprechen zu oft noch die Sprache des letzten Jahrhunderts“, erklärt Christina Schmidt. Für Markus Weber und die anderen beiden Wirtschaftsjunioren ist das einer der wichtigsten Punkte, um die Menschen fit für die Zukunft zu machen.

Eine Vereinheitlichung des Bildungssystems sieht Magnus Theile dabei sehr kritisch, da es darauf ankomme, auf die Lernbedürfnisse jedes Schülers eingehen zu können. Auch der anwesende Kreisvorsitzende der CDA Siegen-Wittgenstein, Hartmut Steuber, unterstrich, dass Bildung der wichtigste Schlüssel für eine gute Zukunft sei. Wichtig sei auch in Zukunft mehr Geld in die Bildung, gerade auch in digitale Bildung zu investieren. Möglichkeiten könnten Kooperationen zwischen Schulen und der Universität Siegen bieten. Die Runde war sich aber auch einig, dass es nicht nur um die jungen Arbeitnehmer gehen könne, sondern auch an die erfahreneren Arbeitnehmer gedacht werden muss. „Digitalisierung alleine ist schön. Aber auch die Erfahrung der älteren Mitarbeiter ist ein ganz großes Pfund. Beides zu kombinieren, muss in Zukunft besser gelingen“, weiß Markus Weber zu berichten. Benedikt Büdenbender, Vorsitzender der Jungen Union Siegen-Wittgenstein, zeigte sich am Ende der Gesprächsrunde sehr zufrieden. „Wir haben hier wirklich einen guten Austausch gehabt und viele Punkte mitnehmen können, die wir an andere politische Gremien herantragen werden.“

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