Bezirkstag beschließt einstimmig Initiativantrag

Lingen (Ems). Der Bezirksverband der Jungen Union Osnabrück-Emsland hat einen Initiativantrag für eine Mitgliederbefragung zur Nachfolge im Amt des CDU-Bundesvorsitzenden gefordert.

Aufgrund der Ankündigung von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel am 29. Oktober 2018, dass sie für das Amt der CDU-Bundesvorsitzenden nicht erneut kandidiert, wurde auf dem Bezirksdelegiertentag der Junge Union Osnabrück-Emsland Anfang November von den JU-Kreisvorsitzenden Veronika Eilers, Sebastian Hochmann, Judith Hörning, Andreas Krummen und Sebastian Oehm, Christopher Peiler und dem JU-Bezirksvorsitzenden Malte Kramer ein Initiativantrag für die Forderung nach einer Mitgliederbefragung für die Nachfolge gestellt.

Malte Kramer erklärt hierzu: „Auf dem Bundesparteitag der CDU im Dezember wird es also sehr wahrscheinlich auf einen Wettbewerb von mehreren Bewerbern um die Position des CDU-Vorsitzenden hinauslaufen. Der zukünftige CDU-Vorsitzende wird nicht nur entscheidend an der inhaltlichen und strategischen Neuausrichtung der Partei mitwirken, er wird auch eine große Chance haben, der nächste Kanzlerkandidat der Union zu werden.“ Aus Sicht der Antragssteller solle diese richtungsweisende Entscheidung über die Zukunft der Christlich Demokratische Union Deutschlands nicht ohne maßgebliche Beteiligung der CDU-Mitglieder getroffen werden. Eine Mitgliederbefragung sei daher nach ihrer Auffassung hierfür der richtige Weg. „Die Entscheidung sollte keinesfalls nur durch die Delegierten des CDU-Bundesparteitages getroffen werden, welche sich zu einem Großteil aus Berufspolitikern und Funktionären zusammensetzen.“

Deshalb fordern die sechs JU-Kreisvorsitzenden im Bezirk und der JU-Bezirksvorsitzende Malte Kramer den Bundesvorstand der CDU dazu auf, ein Verfahren zur Befragung der Mitgliedschaft auf den Weg zu bringen. Entsprechende Mitgliederbefragungen wurden bereits in CDU Landesverbänden (z.B. Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen) oder bei der englischen Labour Party durchgeführt.

Abschließend heißt es von den sieben Antragstellern: „Eine Mitgliederbefragung in dieser Personalentscheidung kann zudem dazu beitragen, den Charakter der CDU als Volkspartei zu stärken und die Attraktivität der Mitgliedschaft zu stärken.“ Dieser Argumentation ist der Bezirksdelegiertentag einstimmig gefolgt und hat den Antrag beschlossen.

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