Mit großer Bestürzung hat die Junge Union Nordsachsen die Schließung von Filialen und SB-Standorten der Sparkasse Leipzig im Landkreis Nordsachsen zur Kenntnis genommen. Es ist im Interesse aller Generationen eine flächendeckende Versorgung mit Bargeld im ländlichen Raum sicherzustellen. Die Pläne der Sparkasse Leipzig stehen dem allerdings entgegen.

Gerade die junge Generation nutzt die digitalen Wege der Finanzdienstleister. Aber eine flächendeckende Versorgung muss sichergestellt werden. Auch junge Menschen setzen weiter auf Bargeld. Es ist in der deutschen Gesellschaft viel tiefer verwurzelt, als beispielsweise in den skandinavischen Ländern. Es ist kein Generationswettkampf, der hier stattfindet, sondern ein gemeinsames Interesse, Aller, die im ländlichen Raum leben.

Die Schwierigkeiten in der Finanzwirtschaft sind uns bekannt, daher plädieren wir nicht, für den Erhalt aller SB-Standorte und Filialen, sondern für eine Auswahl, die nicht die Fläche betrifft. Gerade kleine Kommunen benötigen die ständige Erreichbarkeit eines SB-Schalters.

Unser Vorschlag lautet daher: Einige Filialen zu schließen und alternativen anzubieten. Die geschlossenen Filialen mit SB-Standorten zu ersetzen und Angebote, wie die Bargeldauszahlung an Supermarktkassen auszuweiten. Nicht jeder Standort muss erhalten werden, aber schnell erreichbare alternativen müssen vorgehalten werden. Gerade der Landkreis Nordsachsen wird unter der Schließung von gleich 8 SB-Standorten leiden.

„Der ländliche Raum darf nicht endgültig ausbluten. Wir sind bereit alternative Lösungsansätze zu akzeptieren, werden aber einen Kahlschlag, wie diesen nicht einfach so hinnehmen!“,
so derVorsitzende der Jungen Union Nordsachsen Florian Stehl.

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