„Es ist Aufgabe von Zeitungen, zu informieren und nicht, dass sie ihre eigene Politik betreiben“

Münchner JU-Vize Nico Singer kritisiert die Medienlandschaft

„Es ist Aufgabe von Zeitungen, zu informieren und nicht, dass sie ihre eigene Politik betreiben“

Der stellvertretende Vorsitzende der JU München Nico Singer äußert seinen Unmut über die Berichterstattung der Medien heutzutage. „Es ist Aufgabe von Zeitungen, zu informieren und nicht, dass sie ihre eigene Politik betreiben“, so Singer. „Es gibt kaum einen Tag, an dem es keine Falschmeldung in der Presse gibt.“ Ein aktuelles Beispiel dafür aus der Münchner Presse sei der Artikel der „TZ“ mit der Überschrift „Reiter rettet den Wiener Platz!“. Es sei jedoch die CSU – im Besonderen in Person von Robert Brannekämper, MdL, und Wolfgang Stefinger, MdB – gewesen, die erst wochenlang für den Erhalt des Platzes gekämpft hatte, bevor sich Oberbürgermeister Dieter Reiter anschließend überhaupt erst mit dem Thema befasste.

Diskutabel ist laut Singer auch eine Umfrage der Forsa Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH, laut derer die Umfragewerte der CSU nur noch mit circa 40 Prozent prognostiziert werden. Einige Zeitungshäuser, unter anderem auch die „Süddeutsche Zeitung“, hätten diese Umfrage aufgegriffen und groß getitelt, obwohl laut anderer Umfragen und Studien die CSU derzeit zwischen 46 und 48 Prozent liege. „Es stellt sich mir daher schon die Frage, ob unsere Zeitungen aufgrund neuer Medien wie Facebook, Twitter und Co. versuchen, ihre finanziellen Verluste zu kompensieren, oder ob hinter so einer Schlagzeile tatsächlich eine politische Agenda steht“, unterstreicht Singer seine Position. „Dieses Spiel ist in jedem Fall nicht nur falsch, sondern auch höchst riskant.“

Die „Schwarzen Schafe“ der Medienlandschaft schädigen laut Singer nicht nur den Ruf der ganzen Branche, sie rufen auch einen extremen Vertrauensverlust der Bevölkerung hervor und radikalisieren so die Gesellschaft. Sie würden ihre Leser dadurch förmlich in die Hände von radikalen Kräften wie der „Alternative für Deutschland“ (AfD) bzw. Antifa und „Anonymous“ treiben. Erstere sei eine Partei, die unsere Bevölkerung zunehmend spaltet und eine völlig verheerende Politik für unser Land anstrebe, letzteres sei ein Zusammenschluss linksradikaler Anarchisten und Systemverweigerern, die nicht vor Gewalt zurückschrecken. Beide profitieren laut dem Münchner JU-Vize von dieser Falschdarstellung der Medienlandschaft. „Die AfD hat das Wort ‚Lügenpresse’ groß gemacht, Antifa und ‚Anonymous’ leben vom Vertrauensverlust der Bevölkerung in den investigativen Journalismus und in die Politk“, betont Singer. „Das Ganze fängt bei einfachen Falschdarstellungen an – wie im Fall der ‚TZ‘, die den Sachverhalt zugunsten des Oberbürgermeisters Dieter Reiter und seiner Partei SPD ausgelegt hat. Und es geht hin bis zum aktiven Vertuschen von gesellschaftlichen Katastrophen wie den sexuellen Übergriffen in der Silvesternacht in Köln.“

Singer erklärt, dass die völlig falsche und von den Medien aktiv beeinflusste Berichterstattung der Flüchtlingskrise erst überhaupt der Einstieg in diese nun in Deutschland herrschende Vertrauenskrise gewesen sei. Er fordert deshalb die Medienlandschaft dazu auf, sich wieder auf ihre Grundtugenden zu besinnen und nicht durch künstlich aufgebauschte Skandale, polarisierende Falschmeldungen und ein Verschweigen der Realität die Gesellschaft zu spalten und zu radikalisieren. „Politik ist Aufgabe der Politik und unabhängige Berichterstattung sowie investigativer Journalismus ist die Aufgabe der Medien“, so Singer.

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