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Junge Union Baden-Württemberg fordert Verhandlungsstopp mit DITIB

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Auf ihrem Landestag am vergangenen Wochenende hat sich die Junge Union Baden-Württemberg mit der steigenden Einflussnahme von DITIB in Deutschland auseinandergesetzt. Auf Initiative des Kreisverbandes Karlsruhe-Stadt wurde im Leitantrag beschlossen das Land sowie die Städte und Gemeinden dazu aufzufordern jegliche Zusammenarbeit mit DITIB zu beenden.

„Die türkische Regierung leugnet den Völkermord an den Armeniern. Sie kennt keine Pressefreiheit. Ihr Anspruch auch in Deutschland Einfluss nehmen zu wollen manifestiert sich nicht zuletzt in der Klage des Ministerpräsidenten Erdogan gegen Jan Böhmermann. Die aus diesem Verhalten offenbar werdenden Wertvorstellungen sind mit unserer freiheitlichen demokratischen Grundordnung nicht vereinbar. Durch einen Verhandlungsstopp mit DITIB drücken wir unsere Ablehnung gegenüber dieser Organisation und Erdogans Einflussnahme aus.“ so Hübl.

Gerade auch die Geheimverhandlungen der Stadt Karlsruhe mit DITIB bezüglich des möglichen Neubaus einer Großmoschee auf Karlsruher Gewerbegebiet werden hiermit kritisiert. „Nicht nur, dass die Bürgerinnen und Bürger über die Verhandlungen im Dunkeln gelassen werden, sondern gerade auch, dass durch eine weitere von DITIB betriebene Moschee der Einfluss des türkischen Staates in Deutschland gestärkt würde ist für uns nicht hinnehmbar. Die Stadt Karlsruhe darf keine weiteren Verhandlungen mit dieser Organisation führen.“ führt der Pressesprecher der JU Karlsruhe-Stadt, Simon Kuld, aus.

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