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JU Karlsruhe fordert ein Handeln der Stadt und der Landesregierung für ein verstärktes Sicherheitsgefühl der Karlsruher Bürgerinnen und Bürger

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Die Junge Union (JU) Karlsruhe fordert, dass sich die Stadt Karlsruhe und das Land Baden-Württemberg verstärkt dafür einsetzen müssen, dass sich ihre Bürgerinnen und Bürger im öffentlichen Raum wieder sicher fühlen können. Das ist auch der Konsens des Karlsruher Gemeinderats.

Einer kürzlich veröffentlichten Studie der Generaldirektion Regionalpolitik der Europäischen Union zufolge, im Rahmen derer 1000 Karlsruher unter anderem zu ihrem Sicherheitsgefühl befragt wurden, wird Karlsruhe von vielen als unsicher empfunden. Auch im Vergleich mit anderen Städten, die durch die Studie untersucht wurden zeichnet sich kein gutes Bild für Karlsruhe ab. Umso bedenklicher ist die Entwicklung, dass sich dieses Unbehagen in den letzten Jahren darüber hinaus noch immens verschlechtert hat.

Eine erhöhte Anzahl an Überfällen hat dazu beigetragen, dass die Karlsruher Bürgerinnen und Bürger beunruhigt sind ob der Mehrung an Straftaten, die nicht verhindert wurden. „Es kann nicht sein, dass man sich trotz fähiger Beamter im kommunalen Ordnungsdienst (KOD) durch derartige Straftaten, die durch eine bessere Personalabdeckung womöglich hätten verhindert werden können, ständig bedroht fühlen muss.“ sagt Frederik Hübl, Kreisvorsitzender der JU.

Der KOD kann hier einen zusätzlichen Beitrag leisten um das subjektiven Sicherheitsempfinden der Karlsruher Bürgerinnen und Bürger zu verbessern. Deshalb fordert die JU Karlsruhe eine Aufstockung des Personals des KOD und eine bessere Kooperation mit den Polizeibehörden um die Sicherheitslage nicht nur subjektiv, sondern auch tatsächlich zu verbessern.

„Gerade die Landesregierung muss hier ihren Worten auch Taten folgen lassen“, meint Simon Kuld, Pressesprecher der JU. „Die angekündigten Stellen für die Landespolizei müssen nun auch endlich auf den Karlsruher Straßen ankommen. Sie muss dafür Sorge tragen, dass sich niemand im Alltag, und im Besonderen auch nachts, fürchten muss keine Hilfe zu bekommen, wenn es von Nöten seien sollte.“

„Karlsruhe ist eine lebenswerte Stadt. Damit dies auch so bleibt muss an dieser Stelle eingeschritten werden bevor noch mehr Bürger Schaden nehmen, welcher durch eine sinnvolle Sicherheitspolitik hätte verhindert werden können.“ konstatiert Hübl.

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